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Von Béla Csányi (bc)

Gladbach-Einzelkritik Eine Sechs und eine Eins bei knapper Pleite in Leipzig

Ridle Baku und Lukas Ullrich im Duell um den Ball.

Ridle Baku und Lukas Ullrich standen sich in der ersten halben Stunde des Spiels zwischen Leipzig und Gladbach gegenüber.

Borussia Mönchengladbach war am 29. Spieltag bei RB Leipzig zu Gast. Beim Europapokal-Anwärter schnupperten die Fohlen lange an einem Punktgewinn, kassierten dann aber den späten Tiefschlag.

Nach zahlreichen Glanztaten von Moritz Nicolas sorgte Yan Diomande mit einem trockenen Abschluss nach schnellem Gegenstoß für den entscheidenden Treffer in der 81. Minute.

Gladbach-Einzelkritik gegen Leipzig

Hier gibt es die Noten der Fohlen-Profis nach dem Auswärtsspiel bei RB Leipzig:

Moritz Nicolas: Schon in den ersten 20 Minuten regelrecht warmgeschossen, mit Glanztaten gegen Baku per Fuß und Romulo mit ausgefahrenem Arm verhinderte er den Rückstand. Nach der Pause stark gegen Raums Fernschuss, Schlagers flachen Abschluss und auch sonst bombensicher. Beim Gegentor ohne Chance. Note: 1

Philipp Sander: Unterstützte Scally auf halbrechts immer wieder gegen Raum und Nusa. Konsequent in den Zweikämpfen und ohne Unachtsamkeiten. Note: 3

Nico Elvedi: Der zentrale Mann in der Abwehr sah die Leipziger immer wieder mit Tempo heranstürmen, behielt in den Defensiv-Zweikämpfen aber die Ruhe und agierte souverän. Hatte beim Nachstochern noch den Ausgleich auf dem Fuß, in der Nachspielzeit dann mit haarsträubendem Fehlpass. Note: 3

Kevin Diks (bis 62.): Einmal zu zögerlich und dann mit hartem Foul an Baumgartner, ansonsten aber umsichtig und kompromisslos in der Defensivarbeit, unter anderem mit starker Rettungstat per Kopf. Nach einer Stunde angeschlagen runter. Note: 2,5

Joe Scally: Wenn Leipzig über seine Seite das Tempo anzog, sah er gelegentlich alt aus. Im Verbund mit den Kollegen konnte er die eine oder andere heranrollende Angriffswelle aber auch mal ausbremsen. Beim 0:1 gelang ihm das nicht. Nach vorne wenig zu sehen. Note: 4,5

Rocco Reitz: Wollte sein Können beim neuen Arbeitgeber unter Beweis stellen und spielte engagiert. Mit Ball waren seine Zahlen längst noch nicht auf RB-Niveau, in einigen Szenen war aber schon zu sehen, dass der Gladbach-Kapitän Potenzial hat. Note: 3,5

Yannik Engelhardt (bis 85.): Stand bei einem gefährlichen Leipziger Konter genau richtig und fing den Ball an der Strafraumgrenze ab. Auch wenn Borussia wenig Spielanteile hatte: Seine Aktionen an der Kugel hatten Hand und Fuß. Note: 2,5

Lukas Ullrich (bis 33.): Stand komplett neben sich, das hätte in mehreren Szenen noch vor der 20. Minute beinahe den Rückstand zur Folge gehabt. Nach 33 Minuten war sein Grusel-Auftritt beendet, auf der Bank war der Unglücksrabe nach der frühen Auswechslung komplett aufgelöst. Note: 6

Jens Castrop (bis 85.): Hatte alleine vor Vandevoordt die Mega-Chance auf die überraschende Führung nach einer guten Viertelstunde. Kurz darauf tauchte er per Kopf vor dem Tor auf, setzte den Ball aber rechts vorbei. Dann offensiv weniger auffällig, defensiv aber umso eifriger. Note: 3

Franck Honorat (bis 85.): Konnte weder sein Tempo noch die berüchtigte Flanken-Qualität nennenswert in Szene setzen und war in der Offensive kaum ein Faktor. Lediglich eine Hereingabe auf Tabakovic nach rund 70 Minuten blieb in Erinnerung. Note: 5

Haris Tabakovic: Glänzende Vorlage auf Castrop per Heber, die alleine schon ein Tor verdient gehabt hätte. Später fand er den eingerückten Linksaußen dann auch per Flanke. Kam selbst allerdings überhaupt nicht in Abschlussposition, auch weil ihm oft ein Schritt fehlte. Note: 4

Hugo Bolin (ab 33.): Kam für den neben sich stehenden Ullrich ins Spiel und hätte nach einer Minute beinahe schon die Führung erzielt. Es sollte seine auffälligste Szene bleiben. Note: 3

Fabio Chiarodia (ab 62.): Nach seiner Einwechslung für Diks fügte er sich zunächst gut ein, in der Entstehung des Gegentreffers legte er unglücklich in den Lauf von Vorbereiter Baumgartner. Kurz darauf scheiterte er auf der anderen Seite an der Latte. Note: 4

Shuto Machino (ab 85.): Vergangene Woche noch in der Startelf, durfte er diesmal nur für die Schlussoffensive ran. Die brachte allerdings kaum Gefahr ein. Keine Note

Wael Mohya (ab 85.): Auch der Youngster rückte aus der ersten Elf auf die Bank und war erst spät gefragt. Keine Note

Kevin Stöger (ab 85.): Auch der feine Fuß des Österreichers war beim späten Dreierwechsel gefragt. Doch auf dem Platz gab es nicht die erhofften schnellen Akzente. Keine Note