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Von Béla Csányi (bc)

Gladbach-Einzelkritik Viele Zweien und nur eine Vier bei Keller-Nullnummer

Rudelbildung beim Gladbach-Spiel in Wolfsburg.

Beim Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach wurde es zwischendurch auch mal hitzig.

Am 31. Spieltag ging es für Borussia Mönchengladbach zum VfL Wolfsburg. Im Kellerduell fing Gladbach schwungvoll an, verpasste bei mehreren guten Abschlüssen allerdings den Führungstreffer.

In der Folge wurde das Spiel immer zerfahrener, die Mannschaft von Trainer Eugen Polanski verteidigte die wenigen Wolfsburger Angriffsversuche konsequent und verdiente sich beim 0:0 einen Punkt.

Gladbach-Einzelkritik gegen Wolfsburg

Hier gibt es die Noten der Fohlen-Profis nach dem Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg.

Moritz Nicolas: Der gewohnt sichere Rückhalt, diesmal allerdings definitiv nicht unter Dauer-Beschuss. War immer dann da, wenn er gefordert wurde. Dazu mit etwas Glück, dass sein Schubser gegen Wimmer bei einer Ecke nicht kleinlich als Foul gepfiffen wurde. Note: 2

Philipp Sander: Hielt hinten den Laden dicht, trieb mit Ball immer wieder den Spielaufbau an. Trug seinen Teil dazu bei, dass die offensiv blutleeren Wolfsburger schon zur Mitte des zweiten Durchgangs Pfiffe ihres Publikums kassierten. Note: 2

Nico Elvedi: Der Schweizer agierte und dirigierte aufmerksam im Abwehrzentrum, das gegen harmlose Wolfsburger alles im Griff hatte. Note: 2

Fabio Chiarodia (bis 90.+2): Beim ersten Startelf-Auftritt seit Ende Januar ohne große Anpassungsprobleme. Holte sich nahe der Seitenlinie für ein taktisches Foul mal Gelb ab, ansonsten aber zuverlässig. In der Nachspielzeit mit Krämpfen raus. Note: 3

Joe Scally: Hatte mit seinem Treffer gegen Mainz offenbar Blut geleckt und war mit einem Schlenzer mit links schon wieder ganz nah an einem Torerfolg. Offensiv mutig, defensiv wenig gefordert. Note: 2

Rocco Reitz: Organisierte das Mittelfeld-Zentrum, das zunächst richtig gut nach vorne funktionierte. Als es mit zunehmender Spielzeit zäher wurde, stimmte zumindest die defensive Komponente. Note: 3

Yannik Engelhardt: Lief vor der Pause einmal hinterher, als Gegenspieler Amoura den Turbo zündete. Ansonsten aber ebenfalls stabiler Part eines grundsätzlich zuverlässigen Duos im Mittelfeld. Note: 3 

Jens Castrop: Startete dynamisch in die Partie und hatte die Führung bei einem der vielen frühen Gladbacher Abschlüsse auf dem Fuß. Ließ wie viele Offensiv-Kollegen im Laufe des Spiels merklich nach, sorgte dann in der Nachspielzeit mit einem übermütigen Foul und der nun folgenden Rot-Sperre für den großen Wermutstropfen. Note: 4

Kevin Stöger (bis 77.): Schloss schon nach wenigen Sekunden ein erstes Mal ab, war danach auch bei Standards auffällig. Scheute sich auch nicht, Landsmann Wimmer für eine theatralische Einlage lautstark zur Rede zu stellen. Auch er war nach der Pause kaum noch zu sehen. Note: 3

Franck Honorat (bis 77.): Nach seinem Bank-Platz in der Vorwoche hoch motiviert und schon in den ersten 20 Minuten mit zahlreichen Offensiv-Aktionen. Sein Wirkungsradius wurde mit zunehmender Spielzeit allerdings auch immer kleiner, ging in der Zeit vor der Auswechslung gar gegen null. Note: 3

Haris Tabakovic (bis 89.): Wartet weiter auf das Ende seiner Durststrecke, machte diesmal aber einen ordentlichen Eindruck. Wurde immer wieder gesucht, kam auch mal zum Abschluss. Das Glück fehlte letztlich. Note: 3

Giovanni Reyna (ab 77.): Darf inzwischen zumindest in den Schlussminuten der Spiele wieder sein Können unter Beweis stellen. Das Kopfballspiel gehört allerdings nicht zu seinen ausgewiesenen Qualitäten, so ließ er den späten Sieg mit dem Pfosten-Kopfball liegen. Keine Note

Robin Hack (ab 77.): Nach langer Pause die ersehnte Rückkehr auf den Bundesliga-Rasen. Fügte sich mit seiner Hereingabe auf Reyna direkt gut ein. Keine Note

Shuto Machino (ab 89.): Dem Japaner war noch ein ereignisloser Kurzeinsatz vergönnt. Keine Note

Kota Takai (ab 90.+2): Ersetzte den angeschlagenen Chiarodia für die letzten zwei Minuten. Keine Note