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So geht es weiter Gladbach-Profi macht mit seinem Team den Gruppensieg klar

Nico Elvedi verteidigt Cyle Larin.

Nico Elvedi stand auch im dritten WM-Spiel der Schweiz in der Startelf.

Erstes Ziel erreicht: Nico Elvedi hat mit der Schweiz bei der WM nicht nur die K.o.Runde erreicht, sondern durch einen 2:1-Sieg gegen Co-Gastgeber Kanada auch den Gruppensieg in Gruppe B eingetütet.

Die Schweiz trifft im Sechzehntelfinale am 3. Juli um 5 Uhr morgens deutscher Zeit auf einen Gruppen-Dritten. Das Spiel findet wie schon das Spiel gegen Kanada in Vancouver statt. 

Ex-Gladbacher Embolo mit der ersten Chance

Wer dann Gegner der Eidgenossen sein wird, ist noch völlig offen. Nach aktuellem Stand wäre es Belgien, derzeit Dritter in Gruppe G, doch an diesem Zwischenstand kann sich noch viel ändern.

Die Schweizer Partycrasher um Jungstar Johan Manzambi brachten gleichzeitig Co-Gastgeber Kanada um weitere Heimspiele. Als Gruppenzweiter müssen „Les Rouges“ nun in die USA

Der einstige Augsburger Ruben Vargas (46.) und Freiburgs Manzambi (57.) sorgten im vollgepackten BC Place für die Stimmungskiller. Die Kanadier, für die der eingewechselte Promise David (76.) nur noch zum Anschluss traf, schafften zwar trotz der Niederlage erstmals den Sprung in die K.o.-Runde, müssen sich aber von ihrem Heimpublikum verabschieden.

Als Zweiter trifft die Mannschaft von Trainer Jesse Marsch bereits am Sonntag in Los Angeles auf den Zweiten der Gruppe B. Die Schweiz darf derweil in Vancouver bleiben – sowohl das Sechzehntelfinale gegen einen Drittplatzierten aus den Gruppen E, F, G, I oder J am kommenden Donnerstag (Ortszeit) als auch ein mögliches Achtelfinale finden in der Metropole an der kanadischen Westküste statt.

Nach seinem überragenden Joker-Auftritt samt Doppelpack gegen Bosnien und Herzegowina stand Manzambi bei der Schweiz erstmals bei dieser WM in der Startelf. Bei den Kanadiern fehlte derweil Ismael Koné nach seiner Horrorverletzung gegen Katar. Als der Mittelfeldspieler mit einem Rollstuhl ins Stadion geschoben wurde, wurde es in der geschlossenen Arena erstmals laut.

Auf dem Feld dominierten dann jedoch die Schweizer. Kanada musste sich vor allem aufs Verteidigen konzentrieren – und nach gut zehn Minuten erstmals tief durchpusten. Breel Embolo (11.) scheiterte erst freistehend an Torhüter Maxime Crepeau, den Nachschuss von Manzambi blockte dann gerade noch Derek Cornelius.

Wie so oft sorgte die Trinkpause für einen Bruch im Spiel. Kanada gelang es trotz Ballbesitzvorteilen der Schweizer plötzlich, die Partie ausgeglichen zu gestalten - schnell kamen die Gastgeber auch zu eigenen Chancen. Nati-Keeper Gregor Kobel musste sowohl gegen Cyle Larin (33.) als auch gegen Ali Ahmed (41.) eingreifen.

Kanada schien nun endgültig angekommen in der Partie, entsprechend tief saß für die rund 50.000 kanadischen Fans im Stadion kurz nach der Pause der Schock. Von der rechten Seite spielte Manzambi den Ball flach in den Strafraum, der sträflich freie Vargas hatte genug Zeit und traf ins kurze Eck - 40 Sekunden waren da gerade gespielt.

Nach Manzambis Treffer flachte die Stimmung weiter merklich ab. Doch Kanada gab nicht auf und ging in die Offensive. David, der erst wenige Sekunden zuvor eingewechselt worden war, weckte die Zuschauer wieder auf. (are/sid)