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Von GladbachLIVE Redaktion

23 Menschen wurden verletzt Böllerwurf im Rheinderby 2019 hat jetzt Nachspiel vor Gericht

Der Eingang des Landgerichts Köln, in dem seit dem 24. November der Böllerwurf aus dem Rheinderby 2019 verhandelt wird.

Hier vor dem Landgericht Köln wird der Böllerwurf aus dem Rheinderby 2019 verhandelt. (Symbolbild)

Mönchengladbach - Das Rhein-Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach im September 2019 (Endstand 1:0 für Borussia) geht nun vor Gericht in die Nachspielzeit. Konkreter gesagt: Der Wurf eines Böllers kurz vor Ende der Partie, bei dem 23 Menschen verletzt wurden. Der ohrenbetäubende Knall war dabei auch bei der Fernsehübertragung deutlich zu hören gewesen.

Ein mutmaßlicher Böllerwerfer steht ab Dienstag nun unter anderem wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion vor dem Landgericht. Laut Anklage hatte der 36-Jährige einen Böller der Marke „Gorilla Bomb“ gezündet und zwischen Kameramänner und Pressefotografen am Rande des Spielfelds geworfen. Durch die Detonation sollen 23 Personen verletzt worden sein. Zudem wurde Fotoausrüstungen beschädigt. Das Verfahren ist mit fünf Verhandlungstagen bis Anfang Dezember terminiert.

Neben der zu erwartenden Strafe durch das Gericht hatte der Angeklagte bereits zuvor eine Bestrafung erhalten: Der 1. FC Köln belegte ihn mit einem dreijährigen Stadionverbot. Bei einer Verurteilung durch das Landgericht droht dem Böllerwerfer eine Freiheitsstrafen zwischen drei Monaten und zehn Jahren.