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Von Judith Malter

Ukrainer trotz 0:6-Niederlage hochmotiviert Schachtar-Trainer Castro: „Streben nach dem Sieg”

Donezk-Trainer Luis Castro stellt sich bei der Pressekonferenz vor der Partie gegen Borussia Mönchengladbach den Fragen der Journalisten.

Donezk-Trainer Luis Castro stellt sich bei der Pressekonferenz vor der Partie gegen Borussia Mönchengladbach den Fragen der Journalisten.

Mönchengladbach - Knapp drei Wochen ist es her, dass Borussia Mönchengladbach am 3. Spieltag der Königsklasse einen historischen 6:0-Sieg gegen Schachtar Donezk einfuhr. Ein großer Triumph für VfL-Coach Marco Rose (44) und seine Fohlenelf – für den Gegner aus der Ukraine jedoch eine große Schmach.

Im Rückspiel setzt der Gast aus Donezk nun alles daran, die Fehler aus dem Hinspiel auszubügeln, um endlich erneut einen "Dreier" in der Champions League einzufahren. Schließlich tue die Niederlage gegen die Gladbacher auch mit Abstand noch immer weh, wie Donezk-Trainer Luis Castro (59) in der Pressekonferenz vor dem Spiel am Mittwoch (18.55 Uhr, Borussia-Park) bestätigte. Dennoch sei man guter Dinge, es im Rückspiel besser zu machen. „Wir haben alles analysiert und verstanden, worin unsere Stärken liegen”, betonte Castro, der die genauen Gründe für das Scheitern gegen Borussia nicht nennen möchte, um dem Gegner nicht zu viel zu verraten, immerhin aber erklärte, dass das Pressing nicht gut funktioniert und der Zug zum Tor gefehlt habe.

Castro: „Freut uns keinesfalls, dass Spieler vom Gegner fehlen”

Ein Vorteil könnte das derzeitige Lazarett der Borussen für die Gäste aus der Ukraine sein. Neben Dreifach-Torschütze Alassane Plea (27), der wegen einer Infektion mit dem Covid-19-Virus wahrscheinlich noch ausfällt, müssen die Fohlen nämlich auch auf Ramy Bensebaini (25), der ebenfalls positiv auf das Virus getestet wurde, sowie Jonas Hofmann (28, Muskelbündelriss) verzichten. Freuen würde diese Tatsache ihn jedoch nicht, so Castro. „Es freut uns keinesfalls, dass Spieler von der gegnerischen Mannschaft fehlen. Wir kümmern uns um unsere Mannschaft und darum, dass bei uns neun Spieler nicht dabei sein können.”

Trotz des ebenfalls großen Verletztenlagers möchte der Coach der Ukrainer das Hinspiel hinter sich lassen und im Rückspiel ein anderes Gesicht zeigen. Wer denkt, dass er sich dabei auch mit einem Remis zufrieden geben könnte, irrt allerdings. „Wir streben nach dem Sieg”, so der Portugiese selbstbewusst.

Es scheint also, als müsse sich Borussia am Mittwoch im Rückspiel auf einiges gefasst machen. Dass der Gegner nur wegen des deutlichen Hinspiel-Ergebnisses unterschätzt werde, schloss VfL-Trainer Rose jedoch bereits kurz nach der Partie sowieso kategorisch aus. „Es ist und bleibt ein unangenehmer Gegner. Das wird im Rückspiel wieder eine andere Aufgabe gegen diese Mannschaft.“