Sorgen um Gladbach-Kämpfer Castrop-Rätsel vor St.-Pauli-Duell
Jens Castrop & Dayot Upamecano im Spiel
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Ein übler Moment für die Fohlenelf während der 1:4-Pleite in München! Für Jens Castrop endete die Partie abrupt in der 66. Minute. Der 22-jährige Spieler ließ sich auf den Boden fallen, gab ein Zeichen für seine Auswechslung und verließ humpelnd den Platz. Coach Eugen Polanski äußerte sich nach der Partie beunruhigt und lieferte eine erste Einschätzung: „Bei Jens war es so, dass er um die Auswechslung gebeten hat, weil er was gemerkt hatte“. Der Trainer ist jedoch skeptisch: „Seine Aussage war, dass er rechtzeitig Bescheid gegeben habe, bevor etwas Ernsthaftes passiert. Ich hoffe, dass er recht hat, denn ich habe es schon häufiger erlebt, dass am nächsten Tag der Doktor was anderes erzählt.“ Eine definitive Antwort, ob der Dauerbrenner am Freitag (13. März, 20.30 Uhr) im Spiel gegen den FC St. Pauli ausfällt, gibt es wohl erst mit dem Trainingsbeginn am Montag.
Das Timing könnte kaum schlechter sein: Kurz vor dem entscheidenden Duell im Tabellenkeller mit St. Pauli könnte er fehlen. Und das, obwohl Castrop genau solche Spiele mag. Der südkoreanische Nationalspieler offenbarte in einer frischen Episode des Klub-Podcasts, die noch vor der Partie in München aufgenommen wurde: „Ich liebe diese knappen, intensiven Spiele – es muss aber auch nicht immer so sein, das machen meine Nerven nicht mit.“ Das berichtet „rp-online.de“.
Diese Mentalität spiegelt sich in seiner Spielweise wider. Der Neuzugang, der im Sommer vom 1. FC Nürnberg kam, ist bekannt für seinen Willen und seine Passion. Castrop selbst sagt dazu: „Ob ich immer noch sprinte, wenn ich eigentlich schon müde bin, das hat man entweder im Kopf oder man hat es nicht“. Seine beeindruckende Vielseitigkeit, die es ihm erlaubt, sowohl im Zentrum als auch auf den Flügeln zu spielen, rührt aus seiner Jugendzeit. Schon bei Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Köln kam er auf den unterschiedlichsten Positionen zum Einsatz. Seinen Drang nach Bewegung lebte er außerdem bei anderen Sportarten wie Taekwondo, Tischtennis und Tennis aus, das er frühmorgens vor der Schule mit seinem Vater und Bruder spielte.
Genau diese Flexibilität schätzt Polanski an ihm sehr. In letzter Zeit glänzte Castrop auf dem linken Flügel und wurde so zu einem echten Konkurrenten für Lukas Ullrich, der eigentlich nach dem Wechsel von Luca Netz zu Nottingham Forest als gesetzte Nummer eins auf der Position galt. Fällt Castrop für das Spiel gegen St. Pauli aus, wäre das die Gelegenheit für Ullrich, oder Joe Scally könnte auf die linke Abwehrseite wechseln. Ungeachtet der aktuellen Blessur hat Castrop, wie im Podcast zu hören war, ein deutliches Karriereziel: Er möchte noch jede Menge Freude am Fußball haben und zahlreiche knappe Partien für sich entscheiden. Die Anhänger der Fohlenelf wünschen sich, dass er damit bereits am Freitag fortfahren kann. (red)
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