Privat-Duell klar gewonnen Gladbach-Star sendet ein deutliches WM-Signal
Moritz Nicolas zeigte bei dieser Parade seine Flügkünste.
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Was für ein Ausrufezeichen gegen die Heim-Krise! Borussia Mönchengladbach hat sich den Frust von der Seele geschossen.
Die Bilanz im Borussia-Park war zuvor düster: nur ein einziger Sieg aus acht Spielen. Doch im neunten Heimspiel dieser Saison wurde der FC Augsburg mit einem furiosen 4:0 deklassiert.
Nicolas mit Glanzparade und nächster weißer Weste
Maßgeblich am Kantersieg beteiligt war Keeper Moritz Nicolas (28), der einen Sahnetag erwischte. Eine Parade zu Beginn der zweiten Halbzeit war schlichtweg unglaublich: Eine Hereingabe von Han-Noah Massengo fand keinen Abnehmer und senkte sich gefährlich aufs Tor, aber Nicolas fischte die Kugel mit einer Wahnsinns-Reaktion noch aus dem Eck. So machte er das potenzielle 1:3 für die Gäste zunichte und ließ erst gar keine Hektik aufkommen.
Für den Gladbacher Schlussmann war es schon das siebte Mal in dieser Spielzeit, dass er seinen Kasten sauber hielt. Ligaweit hat nur Gregor Kobel (28) von Dortmund eine noch stärkere Bilanz, er blieb in acht Begegnungen ohne Gegentreffer.
Solche Glanzleistungen befeuern natürlich den großen Ehrgeiz des früheren U21-Nationalkeepers: Nicolas gibt seinen Traum von einem Platz im Kader für die Weltmeisterschaft definitiv nicht auf. Das berichtet „bild.de“.
Auch das persönliche Duell mit Finn Dahmen (27) aus Augsburg, der kürzlich im Aufgebot des DFB stand, entschied Nicolas deutlich für sich. Der Gladbach-Keeper brillierte mit einer Top-Vorstellung, wohingegen sein Gegenüber Dahmen den Ball gleich viermal aus dem Netz holen musste. Eine besonders schlechte Figur machte der Augsburger Torwart beim 3:0-Treffer von Haris Tabakovic (31), als er bei einem Eckball von Luca Netz (22) daneben griff.
Nicolas selbst bleibt trotz der starken Leistungen auf dem Boden. Zuletzt auf seine Ambitionen in einem „Bild“-Interview angesprochen, sagte Nicolas: „Ich bin kein Fan davon, sich selbst ins Schaufenster zu stellen. Aber klar ist, dass natürlich jeder persönliche Ziele hat. Für sein Land zu spielen, ist die größte Ehre, die man haben kann.“ (red)
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