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Von Judith Malter, Achim Müller

„Sind sehr enttäuscht“ Stimmen zu Gladbachs 1:4-Niederlage in Leipzig

Die Anzeigetafel von RB Leipzig zeigt das Endergebnis gegen Borussia Mönchengladbach

Kein guter Tag für Borussia Mönchengladbach: Im Auswärtsspiel bei RB Leipzig am 11. Dezember 2021 gab es eine 1:4-Niederlage.

Am Samstag (11. Dezember 2021) hat Borussia Mönchengladbach 1:4 bei RB Leipzig verloren. Unsere Redaktion hat Stimmen und Reaktionen zur dritten Fohlen-Niederlage in Folge zusammengetragen.

„Jeder macht es ein bisschen für sich und nicht zusammen“

Lars Stindl (Spieler Borussia): „Wir haben in der ersten Halbzeit gar nicht gut gespielt, haben uns dann aber ein bisschen zusammengerissen. Ich denke, die zweite Halbzeit war dann ganz ok – zumindest vom Aufbau, vom Einsatz, dem Entgegenhalten, von der Grundvoraussetzung. Das spielerisch gerade nicht viel zusammenkommt – das müssen wir uns erarbeiten. Aber zumindest haben wir uns mal dagegen gestemmt. Aber hinten raus kriegen wir dann wieder zwei Dinger, dann steht's 4:1 und man fährt mit einer 1:4-Niederlage nach Hause. Weil dann jeder so ein bisschen was für sich macht und nicht zusammen!“

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Yann Sommer (Spieler Borussia): „Wir lassen viel zu viel zu, was es schwer macht so ein Spiel zu gewinnen. RB hat sehr viele Chancen gehabt und wir kamen nicht wirklich in Druck, stellen dem Gegner nicht genug schwere Aufgaben, wenn wir den Ball haben. So ist es schwer! Wir haben in den letzten Spielen zu viele Gegentore bekommen, daran müssen wir arbeiten. Ich weiß, das wir ein Team sind, aber es gelingt uns im Moment nicht, so zu spielen, wie wir es in der Vergangenheit gemacht haben. Wir müssen zurück zu unserer Leistung kommen, sonst wird es eine sehr komplizierte Saison.“

Joe Scally (Spieler Borussia): „Ich bin genau wie der Rest des Teams sehr enttäuscht. Wir hatten uns viel vorgenommen, was uns nicht gelungen ist. Leipzig hat in der ersten Halbzeit über unsere rechte Seite viel Dampf gemacht, sie haben sich viel bewegt. Es gab aber auch eine Phase im Spiel ab der 70. Minute, in der wir es ordentlich gemacht haben, in der wir gefightet und uns gepusht haben und uns Chancen erspielt haben. Jetzt müssen wir noch mehr zusammenhalten und uns auf die Aufgaben der kommenden Wochen fokussieren.“

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Oliver Mintzlaff (Geschäftsführer Leipzig): „Glückwunsch an unseren Trainer, es freut mich, dass er heute so einen Einstand hier hatte. Wir haben ein tolles Spiel gemacht, hätten es sicherlich aber nicht so spannend machen müssen am Ende und es auch schon viel früher für uns entscheiden können. Aber ich bin sehr froh, über die Reaktion, die die Mannschaft gezeigt hat.“

Adi Hütter (Trainer Borussia): „Der Anfang war natürlich nicht gut und auch hinten raus, geht das natürlich nicht. Da müssen wir uns der Kritik auch stellen. Trotz allem versuchen wir, uns auch an gewisse Grashalme zu klemmen und müssen sagen, dass wir, wo wir das Spiel angenommen haben und in die Zweikämpfe gekommen sind, dann auch viel bessere Momente hatten. Ich glaube, dass  jeder in der Situation derjenige sein wollte, der nochmal etwas besonderes macht. Da das nicht gelungen ist, hatte man vielleicht das Gefühl, dass die Mannschaft keine Mannschaft ist – aber die Mannschaft ist eine Mannschaft. Sie hat jetzt einfach eine sehr schwierige und unangenehme Situation und wir müssen trotz allem positiv bleiben und gemeinsam da raus kommen. Intern werden wir wieder Dinge ansprechen. Trotzdem werde ich mich nicht hier hin stellen und draufhauen, das mache ich nicht. Man muss trotz allem einen klaren und kühlen Kopf haben.“

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Domenico Tedesco (Trainer Leipzig): „Wir hatten vier oder fünfmal die Möglichkeit das dritte Tor zu machen, haben aber extrem viel liegenlassen. Am Ende ist es trotzdem gutgegangen. Ich glaube, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben. In der Bundesliga ist jedes Spiel hart und extrem eng und Gladbach war trotzdem gut und hat nicht so schlechte Spieler auf dem Platz gehabt. Ab morgen werden wir Tag für Tag etwas draufpacken, um in den nächsten Spielen weiter dranzubleiben.“