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Last-Minute-Schock in Bremen Gladbachs Super-Serie ist gerissen!

Rocco Reitz, Spieler, Schiedsrichter und Fans

Rocco Reitz, Spieler, Schiedsrichter und Fans

Ein brutaler Dämpfer für Borussia Mönchengladbach! Gegen den direkten Rivalen Werder Bremen wurde der so bedeutende Sieg auf fremdem Platz quasi mit dem Schlusspfiff verspielt. Es lief bereits die vierte Minute der Nachspielzeit, als Bremens Einwechselspieler Keke Topp (21) zuschlug und das 1:1-Unentschieden markierte.

Damit hat Gladbach die riesige Chance verpasst, sich von einem Rivalen abzusetzen. Anstelle eines komfortablen Fünf-Punkte-Abstands sind es weiterhin nur zwei Pünktchen. Die Lage im Tabellenkeller spitzt sich zu, denn durch den überraschenden 2:1-Erfolg von Mainz in Leipzig beträgt der Abstand zum Relegationsrang 16 jetzt nur noch knappe drei Zähler. Das berichtet „bild.de“.

Trotz der Enttäuschung mahnte Sportdirektor Rouven Schröder (50) zur Fassung und blickte nach vorne: „Das Wichtigste ist jetzt, dass wir nicht denken, wir haben das Spiel verloren. Der Kopf bleibt oben.“ Und weiter: „Jeder von uns kann die Tabelle lesen. Die Situation war schon vor dem Spiel gefährlich, das bleibt sie jetzt auch. Wir fangen jetzt sicher nicht mit Rechenspielen an – sondern werden weiter hart arbeiten.“

Was die Sache noch schmerzhafter macht: Mit dem Gegentor in letzter Minute ist auch eine für den Kopf so wertvolle Serie der Gladbacher gerissen. Bisher war die Borussia die einzige Mannschaft im Oberhaus, die nach einer eigenen 1:0-Führung immer als Sieger vom Platz ging. Fünf Mal in Folge war das der Fall – doch beim sechsten Anlauf hat es nun auch die Fohlenelf erwischt.

Kapitän Rocco Reitz fand nach dem Spiel klare Worte und war sichtlich frustriert: „Ich bin richtig angefressen. Das tut extrem weh, noch so ein Ding in der letzten Minute zu bekommen.“ Zuvor hatte Haris Tabakovic (31) die Fohlen auf die Siegerstraße geschossen. Reitz ergänzte: „Wir haben sehr hart gearbeitet, hätten die drei Punkte gerne mitgenommen.“

Auch Coach Eugen Polanski (39) verbarg seine Enttäuschung über die verlorenen Punkte nicht. „Es war sicher kein Leckerbissen von beiden Mannschaften. Aber in unserer Situation konnte man das vielleicht auch nicht erwarten“, lautete seine Analyse. Er trauerte besonders der verpassten Gelegenheit von Shuto Machino nach, der das 0:2 hätte machen können, und hob die Schwere der Partie hervor: „Auswärts, in Bremen, gegen eine Mannschaft, die mit dem Rücken zur Wand steht, aber eine brutale Qualität hat. Wir wissen alle, wie Bundesliga-Spiele laufen können.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.