Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von GladbachLIVE steht zur Verfügung:  ↻ Aktualisieren

Von Hannah Gobrecht

Daumendrücken für die Profis Gladbachs U19 will durch Europa touren

Die U19 von Borussia Mönchengladbach würde sich bei einem Champions-League-Einzug der Profis automatisch für die UEFA Youth League qualifizieren.

Die U19 von Borussia Mönchengladbach würde sich bei einem Champions-League-Einzug der Profis automatisch für die UEFA Youth League qualifizieren.

Mönchengladbach - Sie fiebern stets mit, die Jungs aus Borussias U19, wenn die Profis der Fohlen spielen. Am kommenden Samstag werden sie und ihr Trainer Sascha Eickel (44) aber noch mal ganz besonders die Daumen drücken, wenn sie ab 15.30 Uhr vor dem Fernseher sitzen werden. Denn: Sollten sich die Profis gegen Hertha BSC für die Champions League qualifizieren, dürfte die U19 in der kommenden Saison in der UEFA Youth League ran.

„Die Profis haben natürlich oberste Priorität, aber es wäre für uns ein schöner Nebeneffekt, wenn wir uns in der Youth League messen dürften“, sagt Eickel im Gespräch mit GladbachLIVE. Er selbst erlebte einst den Vorläufer der UEFA Youth League, die „NextGen Series“ mit Borussia Dortmund. Sein Team bekam es damals unter anderem mit dem FC Liverpool und Inter Mailand zu tun. Für Eickel und die jungen Fußballer sind bleibende Erinnerungen entstanden.

Gladbach traf in der Youth League bereits auf prominente Gegner

Der Modus in der UEFA Youth League ist simpel. Neben den 32 Meistern der stärksten Nationen, die über den UEFA Klubkoeffizienten berechnet werden, nehmen die 32 Nachwuchsteams der Vereine teil, die sich für die Champions League qualifiziert haben. Die Gruppeneinteilung und der Spielplan sind in der Vorrunde in der Regel identisch mit den Terminen der Profis.

Heißt: Borussias U19 würde mit den Profis auf Europa-Tour gehen. In den Duellen mit internationalen Top-Gegnern könnten die Nachwuchsspieler wertvolle Erfahrungen sammeln. So traf der VfL 2015 und 2016 unter anderem auf Juventus Turin, den FC Barcelona und Manchester City. In beiden Jahren schieden die Borussen in der Vorrunde aus, gewannen aber jeweils einmal gegen Juventus Turin (3:2) und beim FC Barcelona (2:1).

Gladbach: 2003er-Jahrgang rückt in die U19 auf

Spielberechtigt in der Youth League wäre Borussias neue U19, die sich aus den Jahrgängen 2002 und 2003 zusammensetzt. Seit vergangener Woche wird in der neuen Konstellation trainiert. „Wir werden wieder eine sehr gute Qualität im Kader haben. Aus dem 2002er-Jahrgang waren einige bis zum Corona-Abbruch Stammspieler“, sagt Eickel. Dazu zählen unter anderem Mika Schroers (18), Pablo Santana Soares (18), Luiz Skraback (17) und Torhüter Maximilian Brüll (18).

„Auch der 2003er-Jahrgang hat einige interessante Spieler dabei“, so Eickel. Die 17-Jährigen Offensivspieler Luca Barata (17 Spiele, elf Tore, drei Vorlagen), Kushtrim Asallari (20 Spiele, sieben Tore, neun Vorlagen) und Cameron Arnold (19 Spiele, neun Tore) haben ihre Torgefährlichkeit in der abgebrochenen Saison der U17-Bundesliga West schon unter Beweis gestellt.

Marco Rose gewann mit RB Salzburg die UEFA Youth League

Als die U19 auf Platz drei der A-Junioren Bundesliga West stand, wurde die Saison offiziell abgebrochen. „Wir hätten durchaus die Möglichkeit gehabt, uns für die deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Deshalb ist es sehr schade für alle Beteiligten, wenn man das ganze Jahr ein Ziel verfolgt und es nicht möglich ist, die Saison zu Ende zu spielen“, sagt Eickel.

Wann die neue Saison losgeht, ist noch ungewiss. Der ursprünglich angedachte Start Anfang August erscheint zu früh. Wie bei den Profis läuft es offenbar eher auf einen Start im September hin. Mit Blick auf die kommende Spielzeit sagt Eickel: „Wir werden wieder eine wettbewerbsfähige Mannschaft haben. Ob es wieder dazu führt, dass wir uns in der Spitze etablieren, wird sich zeigen.“

Sollte die Königsklassen-Qualifikation klappen, könnte sich Eickel nicht nur bei Borussias Chefcoach Marco Rose (43) bedanken, sondern sich auch gleich mit ihm austauschen: 2017 holte Rose mit RB Salzburg den Youth-League-Titel.