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Von Yannick Reinke

Gleich volle Kanne für Neuzugänge? Gladbach-Trainer verrät Startelf-Chancen von Ngoumou und Weigl

Julian Weigl (M.) im Training von Borussia Mönchengladbach am 2. September 2022 im Zweikampf mit Tony Jantschke. Im Hintergrund schauen Patrick Herrmann und Trainer Daniel Farke zu.

Julian Weigl (M.) im Training von Borussia Mönchengladbach am 2. September 2022 im Zweikampf mit Tony Jantschke. Im Hintergrund schauen Patrick Herrmann und Trainer Daniel Farke zu.

Kurz vor Transferschluss hat Borussia Mönchengladbach noch zweimal zugeschlagen. In Nathan Ngoumou (22) und Julian Weigl (26) hat Trainer Daniel Farke (45) neue Optionen dazugewonnen. 

Ob ein – und wenn ja, welcher – Neuzugang bereits am Sonntag (4. September/17.30 Uhr) gegen Mainz o5 in der Startelf stehen könnte, hat Farke noch nicht endgültig verraten, einen Hinweis gibt es allerdings.

Gladbach: Weigl oder Ngoumou gegen Mainz in der Startelf?

Seit Dienstag (30. August) ist Nathan Ngoumou bei Borussia Mönchengladbach, am Mittwoch nahm er erstmals am Mannschaftstraining teil. Ein Faktor, der Daniel Farke in der Vergangenheit wichtig war, wenn es um Einsätze am Wochenende ging. 

„Nathan Ngoumou hat die ganze Woche schon mit uns trainiert und ist fit“, erklärte der Trainer am Freitag (2. September). „Aber er ist ein junger Spieler, der sich noch an die Bundesliga gewöhnen muss. Dennoch hat er alle Chancen, am Sonntag im Kader zu sein.“

Einen Bankplatz kann sich der französische U21-Nationalspieler also durchaus ausrechnen, die Startelf kommt wohl noch zu früh.

Ähnlich sieht es wahrscheinlich bei Julian Weigl aus, der in den letzten Stunden des „Deadline Days“ am Donnerstag (1. September) an den Niederrhein wechselte und am Freitag seine erste Einheit absolvierte.

Daniel Farke: „Aufgrund seiner Klasse und Erfahrung ist Julian Weigl definitiv ein Thema für den Kader, auch wenn er nach ein paar Tagen noch gar nicht vollständig integriert sein kann.“

Körperlich ist der Mittelfeldmann in guter Form. In Portugal machte er die komplette Vorbereitung mit und kam auch in zwei Liga- und einem Champions-League-Qualifikationsspiel zum Einsatz. 

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„Er ist topfit und kennt das Level, so dass er keine allzu lange Eingewöhnungszeit brauchen wird“, so Trainer Farke. „Sein Vorteil ist, dass er in einem Top-Zustand ist und die Liga kennt.“ 

Weigl selbst rechnet jedoch nicht damit, am Sonntag gegen Mainz bereits in der Startelf der Gladbacher zu stehen, wie er in einem Mediengespräch am Freitag verriet.

„Grundsätzlich bin ich bereit und fit, und wenn der Trainer mich braucht, bin ich da. Ich gehe aber schwer davon aus, dass ich am Sonntag noch nicht in der Startelf stehen werde“, sagte der 26-Jährige, der auch gleich seine neuen Teamkollegen lobte. „Dafür hat die Mannschaft in den vergangenen Wochen einfach zu gut gespielt. Auch die Jungs auf meiner Position haben bislang überzeugt.“

Gut möglich also, dass Daniel Farke gegen Mainz erst einmal auf seine altbewährte Anfangsformation setzt, nur einmal tauschte er in dieser Saison seine Bundesliga-Startelf.

In Zukunft dürften Weigl und Ngoumou aber Alternativen sein, die auf einen Platz in der Anfangsformation drängen.