Bank-Hammer für Top-Knipser? Gladbachs irrer Bayern-Plan
Trainer Eugen Polanski gibt Anweisungen.
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Eine katastrophale Serie plagt die Fohlen: Fünf Pleiten am Stück gegen die Münchner und seit quälenden 325 Minuten herrscht Torflaute. Doch am Freitagabend (20.30 Uhr/Sky) soll sich das Blatt wenden, wenn Borussia Mönchengladbach beim Ligaprimus antritt. Und Coach Eugen Polanski (39) scheint dafür eine drastische Maßnahme ins Auge zu fassen.
Die Mega-Überraschung bahnt sich an: Der Trainer erwägt anscheinend, seinen besten Torjäger zunächst draußen zu lassen! Gegen den Tabellenführer könnte Haris Tabakovic, der mit seinen elf Treffern und zwei Assists der Dreh- und Angelpunkt im Angriff der Fohlen ist, erst einmal als Einwechselspieler fungieren. Das berichtet „bild.de“.
Der Gedanke hinter dieser Taktik: Anstelle eines typischen Stoßstürmers plant Polanski, gegen die physisch starken Verteidiger Dayot Upamecano (27), Jonathan Tah (30) und Min-jae Kim (29) mit flinken, agilen und trickreichen Offensivkräften zu agieren. Polanski selbst sagt dazu: „Tatsächlich ist es nicht gesetzt, dass Haris anfangen muss. Wie wir es genau machen, werde ich nicht verraten, wichtig ist aber, dass wir als Mannschaft an die Chance glauben, da zu bestehen. Man bekommt Räume, aber nur wenig Zeit, um sie zu nutzen - doch das müssen wir hinbekommen.“
Für diese Strategie stehen verschiedene Akteure bereit. Eine Möglichkeit wäre, Hugo Bolin (22) auf dem linken Flügel einzusetzen, während das Ausnahmetalent Wael Mohya (17) in der Mitte als Freigeist agieren dürfte. Doch Polanski bringt noch einen anderen Kandidaten ins Spiel: „Man darf auch Shuto Machino mit seiner Schnelligkeit nicht vergessen!“
Speziell für den Japaner Machino könnte dies eine gewaltige Gelegenheit sein. Der Angreifer, für den man ein Paket im Wert von 7 Millionen Euro an Kiel zahlte, hat mit nur drei Toren in dieser Saison den großen Sprung bei der Borussia noch nicht geschafft. Die Partie in München bietet die ideale Bühne, um den Knoten platzen zu lassen – besonders weil Upamecano im Defensivzentrum der Bayern in den letzten Jahren gegen Gladbach schon mehrfach gepatzt hat.
Eine personelle Veränderung ist für Polanski im Mittelfeld aber unumgänglich, weil Yannik Engelhardt (25) eine Gelbsperre absitzen muss. Das könnte eine umfangreiche Umstellung nach sich ziehen: Philipp Sander (27) würde aus der Abwehrkette nach vorne rücken. Im Gegenzug würde Joe Scally (23) von der rechten Seite auf die Position von Sander wechseln, Jens Castrop (22) würde von links auf rechts tauschen und Lukas Ullrich (21) würde in die Startelf rotieren. Die spannende Frage ist nur: Bringt Gladbach mit diesem komplizierten Vorhaben am Ende nicht eher sich selbst durcheinander als die Bayern? (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.