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Kosten-Explosion Fohlen-Boss macht Ansage an die Zündel-Fans

Borussia-Fans zünden ein Feuerwerk beim Heim-Duell gegen St. Pauli ab.

Teures Feuerwerk beim Heim-Duell gegen St. Pauli: Borussia muss wohl um die 50.000 Euro zahlen.

Ein Negativ-Rekord, der am Niederrhein für Kopfschütteln sorgt: Wegen Fan-Vergehen musste der Verein in der laufenden Spielzeit bereits 214.000 Euro an den DFB überweisen. Der Löwenanteil davon ist auf den Einsatz von Pyrotechnik zurückzuführen.

Es zeichnet sich also ab, dass die bisherige Höchststrafe von 242.900 Euro aus der Saison 2023/24 zum Ende der Spielzeit geknackt wird. Alleine für das Feuerwerk beim Heim-Duell gegen St. Pauli (2:0), das den Spielbeginn um einige Minuten nach hinten verschob, muss Borussia wohl um die 50.000 Euro berappen. Zusätzliche Bußgelder für die Geschehnisse bei den Auswärtsspielen in Hoffenheim (1:5) sowie beim Derby in Köln (3:3) kommen da noch obendrauf.

Stefan Stegemann: „Konnten bislang nichts von den Verursachern zurückholen“

Der kostspielige Pyro-Wahn treibt der Klubführung die Zornesröte ins Gesicht. Der Geschäftsführer der Borussia, Stefan Stegemann (63), will die Schuldigen jetzt zur Kasse bitten!

Aber ist es dem Verein bereits gelungen, Verursacher zu identifizieren und in Regress zu nehmen? Stegemann macht deutlich: „Von den in dieser Saison verhängten Geldstrafen konnten wir uns bislang leider nichts von den Verursachern zurückholen. Wir arbeiten aber weiterhin daran, Einzeltäter zu identifizieren und entsprechend zu belangen.“ Das berichtet „bild.de“.

Der Finanz-Boss der Fohlen verweist zugleich auf die riesigen Hindernisse bei der Verfolgung der Schuldigen. Es sei eine Mammutaufgabe, Individuen aus der Menschenmenge zu isolieren. „Aufgeben ist in dieser Angelegenheit überhaupt keine Option“, unterstreicht Stegemann.

Er ergänzt allerdings: „Aber man muss sich der Tatsache bewusst sein, dass es extrem schwierig und langwierig ist, die Täter zu ermitteln und für ihre Vergehen zur Rechenschaft zu ziehen. Präventive Maßnahmen sind da der deutlich erfolgversprechendere Ansatz, daran arbeiten wir.“

Existiert denn überhaupt noch ein zielführender Austausch zwischen dem Klub und den Ultra-Gruppierungen? Auch zu diesem Punkt nimmt Stegemann Stellung. „Wir befinden uns in einem guten und regelmäßigen Austausch mit unserer aktiven Fanszene, von der die Ultras ein Teil sind“, so der Geschäftsführer. Die Pyro-Thematik sei bei diesen Gesprächen ein Dauerbrenner.

Trotz verschiedener Meinungen sendet er einen klaren Appell an alle Seiten: „Trotz teilweise unterschiedlicher Haltung und Meinung in Sachen Pyrotechnik sollte es nicht nur im Interesse der Vereinsführung, sondern aller Beteiligten sein, Borussia nicht zu schaden. Dies gilt besonders für die Gefährdungen von Zuschauern, aber natürlich auch für Geldstrafen.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.