Irre Wende Plötzlich winkt Gladbach-Leihgabe die Champions League
Yannik Engelhardt könnte in der kommenden Saison in der Champions League spielen.
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Im Vorfeld des letzten Saisonspiels gegen die TSG Hoffenheim (4:0) hat man im Borussia-Park Nägel mit Köpfen gemacht.
Eine offizielle Verabschiedung gab es für Marvin Friedrich (29), Haris Tabakovic (31), Yannik Engelhardt (25) und Kota Takai (21). Aufgrund von Krankheit fehlten Rocco Reitz (23) und Alejo Sarco (20), die den Klub aber auch verlassen werden.
Borussia Mönchengladbach: Spielt Engelhardt jetzt Champions League?
Rouven Schröder (50) betonte, man wolle allen Akteuren vor den eigenen Anhängern einen würdigen Abschied ermöglichen. Aber ist die Zeit von Engelhardt bei Borussia wirklich vorbei? Eine weitere Saison ist anscheinend nicht komplett ausgeschlossen, auch wenn der Bundesliga-Rivale SC Freiburg schon Interesse signalisiert haben soll.
Und jetzt die große Überraschung: Für den Mittelfeldakteur könnte es in der kommenden Spielzeit sogar in die Champions League gehen. Das berichtet „Bild“. Die Ursache für diese unglaubliche Entwicklung findet sich in Italien. Am letzten Spieltag der Serie A gelang Engelhardts Stammklub, dem AC Como, völlig überraschend die Qualifikation für die Königsklasse.
Der Verein, bei dem der Mittelfeldmann ein bis 2027 gültiges Arbeitspapier besitzt, triumphierte mit 4:1 bei Cremonese, das sich durch drei Platzverweise selbst dezimierte. Weil parallel der AC Mailand eine unerwartete 1:2-Heimpleite gegen Cagliari kassierte, kletterte Como noch auf den 4. Rang und darf sich nun auf die erste Champions-League-Teilnahme der Klubhistorie freuen.
Für Gladbach wird die Situation dadurch schwierig. Como, das erst seit zwei Jahren wieder in Italiens höchster Liga spielt, hatte in der vergangenen Spielzeit insgesamt 19 Spieler an andere Vereine ausgeliehen.
Es steht daher in den Sternen, ob der Verein tatsächlich auf Engelhardt baut oder nach seiner überzeugenden Saison in der Bundesliga eher eine stattliche Transfersumme einstreichen will. Weil im Leihgeschäft mit Gladbach keine Kaufklausel vereinbart wurde, muss sich erst noch herausstellen, ob die Fohlen bei einem Bieterwettstreit mit anderen Interessenten finanziell mithalten können. (red)
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