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Nach Seuchen-Jahr Jagd auf Gladbach-Pfeil: Drei Vereine sind dran

Nathan Ngoumou hält den Ball hoch.

Nathan Ngoumou könnte Borussia Mönchengladbach verlassen.

Nach einem absoluten Katastrophen-Jahr ist Nathan Ngoumou (26) wieder bei Borussia auf dem Trainingsplatz. Der Nationalspieler Kameruns konnte die gesamte vergangene Bundesliga-Spielzeit nicht eine einzige Minute spielen.

Über 15 Monate ist sein letzter Auftritt für die Fohlen her: Am 6. April 2025 zog er sich bei dem Match gegen den FC St. Pauli (1:1) einen Riss der Achillessehne zu.

Gladbach-Abschied von Nathan Ngoumou

Ein Abschied von Ngoumou ist trotz der langen Verletzungspause denkbar, da ihm die Borussia keine Hürden aufbauen würde. Sein enormes Tempo weckt das Interesse anderer Vereine. Es liegen Anfragen vom RSC Anderlecht vor, und auch zwei Klubs aus Polen und Frankreich haben sich gemeldet. Das berichtet „bild.de“.

Allerdings erweist sich ein Transfer als kompliziert. Ngoumou gehört mit einem Jahresgehalt von circa drei Millionen Euro zu den Spitzenverdienern, eine Summe, die für die potenziellen Käufer zu hoch ist. Im Jahr 2022 hatte Borussia für den Profi, dessen Kontrakt bis 2027 läuft, selbst noch acht Millionen Euro Ablöse an Toulouse überwiesen.

Wie könnte es klappen? Entweder muss Ngoumou erhebliche Gehaltseinbußen akzeptieren, oder Gladbach verzichtet auf eine größere Transfersumme.

Laut dem Online-Portal „transfermarkt.de“ beträgt sein derzeitiger Marktwert 3,5 Millionen Euro. Der schnelle Angreifer hat für Borussia bisher 71 Partien in der Bundesliga bestritten, dabei acht Treffer erzielt und drei weitere vorbereitet. (red)