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Von Béla Csányi (bc)

„Seltsam emotionslos“ Katastrophales Urteil: Sky-Duo zerlegt Gladbach-Profis

In der Sky-Show Glanzparade unterhalten sich Thomas Wagner und Wolff Fuss.

Thomas Wagner und Wolff Fuss sprechen in ihrer Talkrunde „Glanzparade“ am 23. Februar 2026 über Borussia Mönchengladbach.

Bei Borussia Mönchengladbach wird inmitten der zweiten großen Krise der laufenden Saison der Ton rauer. Die Profis hadern immer deutlicher mit den Erfolglos-Auftritten, auch bei Sport-Boss Rouven Schröder (50) ist das Ende der Geduld längst erreicht.

Dass es für eine knallharte Abrechnung aber gar nicht unbedingt lautstarke Tiraden benötigt, bewiesen Moderator Thomas Wagner (54) und Kommentator Wolff Fuss (49) am Montag (23. Februar 2026) in der gemeinsamen Sky-Show „Glanzparade“.

Gladbach im Abstiegskampf mit dem Wolfsburg-Syndrom

In einer ruhigen und sachlichen Analyse filettierte das Duo die Lage in Gladbach und kam zu dem aus Fan-Sicht fast schon schlimmstmöglichen Urteil.

„Ich sage nicht, dass das Potenzial im Kader nicht da ist, wenn ich alles aufsummiere, was die einzelnen Spieler können. Aber das ist irgendwie so seltsam emotionslos“, versuchte sich Wagner an einer Erklärung.

„Ja, das ist es! Seltsam emotionslos, das ist der richtige Ausdruck“, stimmte Fuss umgehend zu. Im gemeinsamen Urteil spiegelt sich auch der Eindruck vieler Fans wider. Derzeit plätschert ein Spiel nach dem anderen vor sich hin, während sich Gladbach den Abstiegsplätzen bedrohlich nähert.

Der Anhang sieht zwar eine Mannschaft mit gewissen fußballerischen Qualitäten, zu denen zählen allerdings weder Leidenschaft, noch Kampfbereitschaft oder Charakterstärke. In einer GladbachLIVE-Umfrage hatte es zuletzt außerdem auch viel Kritik an der Klub-Führung um Präsident Rainer Bonhoff (72) gegeben.

Besonders verheerend bleibt aktuell aber die sportliche Lage: Immer wieder legte die Fohlenelf in den vergangenen Wochen mit dem Ball am Fuß konzentriert los, ein Gegentor als erster Windstoß des Tages ließ das gesamte Gebilde dann aber komplett in sich zusammenfallen. So etwa gegen Stuttgart (0:3), in Frankfurt (0:3) oder in Freiburg (1:2).

Führungsspieler, die das Kommando übernehmen und an denen sich andere Kollegen aufrichten können, sind kaum zu erkennen. Zumal selbst Identifikationsfigur Rocco Reitz (23) aktuell nicht mit Leistung vorangeht und mit seinen anhaltenden Wechselgerüchten der Falsche für den Job ist.

Daher verwundern auch die Worte von Freiburg-Trainer Julian Schuster (40) niemanden. Nach dem knappen 2:1-Sieg am Sonntag hatte er bei DAZN auffällig sorglos berichtet: „Es hat sich schon mal enger angefühlt. Irgendwie hatte ich heute die Sicherheit, dass wir das nach Hause bringen.“

Fuss zog beim Kritikpunkt der Emotionslosigkeit auch Parallelen zum VfL Wolfsburg, der sich mit ähnlichen Abstiegssorgen herumschlägt wie die Borussia. Der entscheidende Unterschied zum sterilen Werksklub macht die Lage am Niederrhein aus seiner Sicht aber umso dramatischer.

„Gladbach – das ist ein Riesen-Klub mit Riesen-Emotionen. Das muss dich doch peitschen. Das sieht man nicht und das verstehe ich nicht in dem Zusammenhang“, rätselte der Kommentator. Wagner ergänzte: „Irgendwie scheint gar keiner da zu sein, der das im Moment aufhalten kann.“