Der letzte Bayern-Bezwinger Mit Elvedi will Gladbach in München was holen
Kein anderer Profi der aktuellen Bundesliga-Saison hat eine bessere Erfolgsquote gegen die Münchner: Fohlen-Verteidiger Nico Elvedi
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Früher fürchtete sich der FC Bayern regelrecht vor Borussia Mönchengladbach. Diese glorreichen Tage sind aber Geschichte. Die aktuelle Statistik liest sich desaströs: Fünf Niederlagen in Serie, obendrein seit über 300 Minuten kein eigener Torjubel mehr gegen den Rekordmeister.
Das soll sich am Freitag (20.30 Uhr) für die Fohlen ändern. Nach dem späten 1:0-Triumph über Union Berlin reist die Borussia mit neuem Mut an. Im Mittelpunkt der Hoffnungen steht ein ganz bestimmter Spieler: Nico Elvedi (29).
Elvedi ist unumstrittener Anführer seines Teams
Kein anderer Profi der aktuellen Bundesliga-Saison hat eine bessere Erfolgsquote gegen die Münchner. Der Schweizer triumphierte in acht seiner 22 Aufeinandertreffen (siebenmal in der Bundesliga, einmal im DFB-Pokal). Diese Statistik macht ihn zum Hoffnungsträger der Borussia. Das berichtet „bild.de“.
Elvedi ist in dieser Spielzeit durch seine durchweg starken Auftritte zum unumstrittenen Anführer avanciert. Bei der 1:2-Pleite in Freiburg führte er die Mannschaft in seinem 308. Bundesliga-Einsatz sogar erstmals mit der Kapitänsbinde an. Nun soll er diese Siegermentalität auf das Team übertragen.
Abgesehen von Joe Scally (23), der einen Sieg verbuchen kann, hat nämlich kein anderer Spieler aus der Anfangsformation gegen Union jemals gegen die Bayern triumphiert. Für Kapitän Rocco Reitz (23) endeten alle seine fünf Begegnungen mit einer Niederlage.
Was es für einen Überraschungscoup in München braucht? Darauf hat der Gladbach-Verteidiger eine deutliche Antwort parat: „Extrem viel Einsatz. Bayern ist eine sehr starke Mannschaft und spielt eine Top-Saison. Jeder von uns muss über sich hinauswachsen, damit wir dort punkten können. Aber nichts ist unmöglich. Auch dieses Spiel startet bei 0:0. Wir werden alles auf den Platz bringen und alles geben, um etwas mitzunehmen.“
Die größte Herausforderung für Elvedi persönlich wird es sein, den Top-Stürmer der Bundesliga, Harry Kane (30 Saisontore), in Schach zu halten. Der Abwehrchef gibt sich jedoch kämpferisch: „Man kennt Harry Kane und vor allem seine Stärken im Torabschluss. Ich freue mich immer auf solche Duelle. Weil sie einem ermöglichen, sich mit den besten Spielern zu messen.“ (red)
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