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Von Leo Bach (lb)

Borussia dürfte profitieren Leverkusen-Transfer als Auslöser: neuer Interessent für Weigl

Julian Weigl im Einsatz gegen Leverkusen.

Julian Weigl (m.) in der Mitte von Florian Wirtz (vorne) und Robert Andrich (r.) von Bayer 04 Leverkusen.

Profitiert Borussia Mönchengladbach jetzt vom Wettbieten der Interessenten?

Es ist die heiß diskutierte Personalie bei den Fohlen in den letzten Tagen des geöffneten Sommer-Transferfensters: Julian Weigl (29). Der defensive Mittelfeldspieler steht vor dem Abschied. Nur wohin, ist noch einmal offener geworden.

Wegen Leverkusen-Transfer: neuer Interessent für Gladbachs Weigl

Schon beim Auftaktspiel der Bundesliga gegen den HSV (0:0) am Sonntag (24. August 2025) fehlte Weigl im Kader, um Gespräche mit einem anderen Verein zu führen.

Dabei handelte es sich wohl um den saudi-arabischen Erstligisten Al-Shabab, der mit einem mündlichen Angebot beim Traditionsverein vom Niederrhein vorstellig geworden ist. Doch jetzt schaltet sich ein weiterer Klub in den Transfer-Poker ein.

Wie Transfer-Experte Florian Plettenberg von „Sky“ berichtet, will sich auch Al-Shababs Liga-Konkurrent Al-Qadsiah die Dienste des Gladbachers sichern, der in der vergangenen Spielzeit noch Vizekapitän war.

Ein offizielles Angebot will der Wüsten-Klub abgeben, sobald sich ein Transfer von Mittelfeldspieler Ezequiel Fernández (23) finalisiert hat. Der Argentinier steht vor dem Sprung zu Borussias Rhein-Rivale Bayer 04 Leverkusen.

Verliert Al-Qadsiah den Sechser an die Werkself, ist Weigl dessen designierter Ersatz. Für den VfL könnte eine dadurch eine angenehme Situation entstehen.

Mit mindestens zwei Interessen im Wechsel-Poker zählt das Gebot des Stärkeren. Beide Saudi-Klubs gehören nicht wie andere Vereine der Liga dem Staatsfonds an, verfügen aber dennoch über ordentliche Liquidität. Borussia kann das Wettbieten also starten lassen.

Ein Blitz-Transfer zeichnet sich derweil nicht ab. Am Mittwoch (27. August) stand Weigl mit seinen Gladbach-Kollegen auf dem Trainingsplatz. Allzu viel Zeit dürfen sich Sport-Boss Roland Virks (58) und Co. aber nicht mehr lassen: Am 1. September schließt das Transferfenster. Der Blick geht bis dahin nun auch nach Leverkusen.