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Von Achim Müller

Selbstbewusste Geißböcke zu Gast Rose: Dürfen im Derby nicht überdrehen

Marco Rose erwartet ein intensives Derby gegen den 1. FC Köln.

Marco Rose erwartet ein intensives Derby gegen den 1. FC Köln.

Mönchengladbach - Ausverkaufter Borussia-Park. 54.022 Karten sind weg. Der Erzrivale aus Köln kommt am Sonntag (15.30 Uhr) zum Rheinland-Gipfel nach Gladbach.

Der Tabellen-Vierte empfängt den 14. – die Fohlen gehen also als Favorit in das Kräftemessen mit dem „Effzeh“. Allerdings: Ein Selbstläufer dürfte der Fight nicht für den VfL werden. Die Kölner haben fünf ihrer vergangenen sechs Ligaspiele gewonnen.

Marco Rose: „Sie haben wuchtige Umschaltspieler“

Borussias Trainer Marco Rose (43), der im Hinspiel seinen ersten Rheinischen Derby-Rausch (1:0) erleben durfte, sagt daher: „Köln wird sicher mit Selbstvertrauen zu uns kommen, sie haben richtig gepunktet in den vergangenen Spielen und sich sehr stabilisiert. Sie arbeiten gut gegen den Ball, sind aggressiv, haben richtig gute und wuchtige Umschaltspieler. Grundsätzlich hat ihr Angriffsspiel sehr viel Wucht.“ Rose sagt weiter: „Das wird sicher ein spannendes, ein intensives Derby.“

In dem Borussia auf die momentane Heimstärke bauen kann. Acht Mal in Folge hat Gladbach mittlerweile im eigenen Stadion gewonnen. Und: Der FC hat zwar einen Lauf, ist aber auswärts alles andere als eine Macht (sieben Punkte). Dazu kommt die chronische Fohlenstall-Allergie: Fünf der letzten sechs Auftritte am Niederrhein hat Köln verloren (ein Sieg).

Rose betont: „Natürlich wollen wir unsere Heimserie ausbauen. Auch wir dürfen uns gut fühlen, wir haben ein sehr gutes Spiel in Leipzig gemacht, haben davor gegen Mainz hier zu Hause gewonnen. Wir sind daheim vor unseren Fans schon recht lange ungeschlagen. Es spricht also einiges für eine spannende Partie.“ In der Gladbach den Vorteil hat, dass das eigene Publikum in den vergangenen Monaten wiederholt Sommer, Ginter, Zakaria & Co. zu Top-Leistungen pushen konnte.

Marco Rose: Emotionen sollen leistungsfördernd sein

Rose: „Wie wichtig dieses Spiel für unsere Fans ist, das spürt man schon. Ich bin noch nicht so lange hier am Niederrhein, weiß aber, was es bedeutet, Derby zu spielen. Für die Menschen hier in der Region, für die Fans, ist das sehr wichtig. Ebenso in Köln. Aufgrund von Geschichte, Tradition, Ortsnähe – da kommen einige Dinge zusammen. Wir wissen, dass es für unsere Fans über ein normales Spiel hinausgeht. Dementsprechend sind wir auch vorbereitet.“

Seine Spieler sollen allerdings trotz aller Brisanz nicht den Blick auf das Wesentlich verlieren. „Emotionen sind erlaubt, im Rahmen. Sie sollten leistungsfördernd sein. Wenn du überdrehst, hilft dir das auch nicht. Herz und Feuer ja, aber auch einen klaren Kopf behalten. Das ist ganz wichtig.“

Manager Max Eberl (46) sagt zum Thema Hochsicherheitsgipfel: „Ich hoffe, dass diese Menschen, die dafür verantwortlich sind, dass nun auch wieder Wasserwerfer vor dem Stadion stehen werden, sich besinnen. Weil das einfach keine Freude, keinen Spaß macht und die Vorfreude auf das Derby nimmt, wenn man Sorgen und Angst haben muss. Ich wünsche mir, dass die Emotionen auf dem Spielfeld ausgetragen werden – und es neben dem Platz relativ ruhig bleibt.“

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