Nach Borussia-Leihe Champions-League-Klub will Ex-Gladbacher
Yannik Engelhardt war in der abgelaufenen Saison an Borussia Mönchengladbach ausgeliehen.
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In der abgelaufenen Spielzeit mauserte sich Yannik Engelhardt bei Borussia Mönchengladbach zu einer unverzichtbaren Stütze. Der Mittelfeldmann absolvierte 33 Partien und war aus der Mannschaft kaum wegzudenken, meistens spielte er sogar komplett durch.
Dennoch wurde das Leihgeschäft nach einem Jahr nicht verlängert, weshalb es für ihn vorläufig wieder zu Como 1907 nach Italien ging.
Engelhardt-Verhandlungen laufen zäh
Obwohl er eine beeindruckende Saison hingelegt hat, scheint seine Zukunft nicht in Como zu liegen. Diese Situation könnte nun ein echter Spitzenverein ausnutzen: Club Brügge aus Belgien zeigt wohl massives Interesse daran, den Defensiv-Allrounder zu holen.
Wie der im belgischen Fußball bestens informierte Transfer-Insider Sacha Tavolieri meldet, gibt es schon erste Verhandlungen zwischen Como und den Belgiern.
Was für eine Wende für Engelhardt! Dieser Transfer wäre eine komplette Kehrtwende seiner sportlichen Situation. Musste er mit der Fohlenelf zuletzt noch um den Verbleib in der Liga zittern, stünde ihm mit Brügge in der nächsten Saison die große Bühne der Champions League offen. Ein Haken existiert aber noch: Die Gespräche sollen zäh verlaufen, weil die beiden Klubs bei der Ablösesumme wohl noch meilenweit voneinander entfernt sind.
Die Belgier haben sich ihren Startplatz in der Champions-League-Gruppenphase redlich verdient, indem sie sich in der Playoff-Gruppe A als Tabellenerster behaupteten, auch gegen Konkurrent Union Saint-Gilloise. Ein solcher Wechsel wäre für den 25 Jahre alten Engelhardt eine Mega-Gelegenheit und ein enormer Schritt nach vorne in seiner Laufbahn – eine Aussicht, die ihn sicher extrem locken dürfte.
Man kann also festhalten: Engelhardts Auftritte im Borussia-Trikot waren die beste Werbung in eigener Sache. Während es für ihn bei Como nicht weiterzugehen scheint, haben seine starken und beständigen Darbietungen am Niederrhein nun Begehrlichkeiten bei anderen europäischen Vereinen ausgelöst. (red)