Nach Startelf-Premiere Stöger mit Kampfansage vor Abstiegs-Kracher
Will mit Gladbach den Klassenerhalt schaffen: Kevin Stöger
Copyright: Harry Langer/dpa
Das 1:4-Debakel gegen die Münchner am letzten Freitagabend war ein herber Dämpfer für die Fohlenelf. Trotzdem konnte Kevin Stöger (32) inmitten des Debakels einen persönlichen Meilenstein in dieser Saison verbuchen.
Der Österreicher absolvierte bei seinem 20. Auftritt für Borussia Mönchengladbach erstmals die komplette Spieldauer. Bei seinen vorherigen sieben Nominierungen für die Startformation wurde der Mittelfeldakteur immer vorzeitig vom Feld genommen, während er zwölf weitere Male von der Bank kam.
Kevin Stöger blickt nach vorn: „Freitag gegen St. Pauli wieder angreifen“
Diesen persönlichen Erfolg stufte Stöger jedoch als zweitrangig ein. Die Tor-Premiere von Nachwuchstalent Wael Mohya (17) hatte für ihn eine weitaus größere Bedeutung, denn die ganze Mannschaft ist sich bewusst, welch entscheidende Rolle das Talent im Kampf um den Klassenerhalt noch spielen könnte. Das berichtet „bild.de“.
Gegenüber „Fohlen-TV“ erklärte Stöger: „Wir wollten bei den Bayern nach der Roten Karte für Rocco Reitz nicht komplett untergehen. Vor allem das Tor von Wael war für uns nochmal wichtig, das gibt uns nochmal einen Push, einen Schub. Ich freue mich natürlich für Wael, dass er getroffen hat.“
Er fügte hinzu, dass das Team zwar vollen Einsatz gezeigt habe, der Kontrahent an diesem Tag aber schlicht überlegen war.
Trotz der vollen Spielzeit gelang es Stöger nicht, sein Punktekonto in der Scorer-Statistik zu erhöhen. Der österreichische Nationalspieler hat nach 25 absolvierten Partien immer noch lediglich einen Scorerpunkt auf dem Konto.
Seinen einzigen Assist lieferte er am 23. Spieltag bei der 1:2-Pleite in Freiburg, wo sein Eckball zum Tor von Top-Angreifer Haris Tabakovic (31) führte, der nun bei elf Saisontreffern steht.
Bei der Borussia hegt man nun die große Hoffnung, dass Stöger in der entscheidenden Saisonphase endlich seine Torflaute beendet. Mit Blick auf das entscheidende Duell im Abstiegskampf gegen St. Pauli am Freitag (20.30 Uhr) zeigt er sich angriffslustig: „Wir lassen den Kopf nicht hängen. Wir werden jetzt wieder gut regenerieren und dann Freitag gegen St. Pauli wieder angreifen.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.