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Nach dem Tod seiner Frau Darum wagt Ziege in Gladbach den Neustart

Christian Ziege und Ehefrau Pia lächeln in die Kamera.

Christian Ziege und Ehefrau Pia bei einer Veranstaltung 2015. Der einstige Profi pflegte seine Frau bis zu deren Tod.

Nach einem schweren Schicksalsschlag brauchte er erst einmal Zeit. Nun fühlt sich der frühere Nationalspieler Christian Ziege mehr als ein Jahr nach dem Tod seiner Frau wieder bereit für die Rückkehr in den Fußball.

„Ich habe nach dem Tod meiner Frau Pia, um die ich mich zuvor rund um die Uhr gekümmert hatte, erst einmal eine Weile gebraucht, bis Fußball wieder denselben Stellenwert für mich hatte wie vorher“, sagte der 53 Jahre alte Europameister von 1996 der „Bild“.

Ziege:„Ich habe hier viele Menschen, viele Freunde, kennengelernt“

Ziege arbeitet nun wieder für Borussia Mönchengladbach und wird dort Co-Trainer der U17. Für die Gladbacher war Ziege einst bereits als Spieler, Sportdirektor und Interimstrainer tätig.

„Was mich mit Borussia vor allem verbindet, ist, dass ich hier die Möglichkeit bekommen habe, meine zweite Karriere zu starten“, sagte Ziege rückblickend.

Ziege weiter: „Diese Zeit hat unfassbar Spaß gemacht und ich bin noch heute stolz darauf. Mit den Veränderungen nach dem Abstieg in sportlicher Hinsicht und auch von der Herangehensweise, ist die Basis von dem, was Borussia heute ist, entstanden. Und ich habe hier viele Menschen, viele Freunde, kennengelernt, mit denen ich eine gute Zeit verbinde.“

Nach langer, schwerer Krankheit war seine Frau im November 2024 gestorben. Danach habe er einige Zeit für sich gebraucht und sei dann auf die Borussia zugegangen, die ihm schließlich diesen Job nun angeboten habe. „Und da freue ich mich drauf“, sagte Ziege. (are/dpa)