„Ein-, zweimal zu viel gesprintet“ Neue Rolle fordert Tribut – aber Gladbach-Allrounder meldet sich fit für Pokal-Fight
Jens Castrop musste gegen Leipzig angeschlagen runter. Doch nun gab er Entwarnung.
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Jens Castrop hat seinen Platz in der Startelf von Borussia Mönchengladbach zurückerobert. Im DFB-Pokalspiel gegen St. Pauli ist der Allrounder wieder gefragt.
Beim 0:0 gegen RB Leipzig musste der südkoreanische Nationalspieler allerdings ausgewechselt werden. Kurz nach dem Schlusspfiff gab Castrop aber bereits Entwarnung. Der Mittelfeldspieler erklärte, dass sein Muskel lediglich aufgrund der hohen Belastung zugemacht habe. Das berichtet „rp-online.de“.
Castrop: Gladbach hat die richtige Formation gefunden
„Keine Sorge, der Muskel hat nur zugemacht. Am Ende bin ich ein-, zweimal zu viel gesprintet“, sagte er nach der Partie, in der er in der 83. Minute den Platz verlassen musste.
Castrop bekleidete gegen Leipzig eine besondere Rolle, die er selbst als „sehr kreativ“ beschrieb, da er abwechselnd als Rechtsverteidiger und zweiter Stürmer agierte. Diese laufintensive Aufgabe führte zu seiner Erschöpfung. Kurz vor seiner Auswechslung hatte er Glück, als sein Gegenspieler David Raum nur den Pfosten traf, nachdem er ihm entwischt war.
Der gebürtige Düsseldorfer, der in der Jugend bei Gladbachs Erzrivalen 1. FC Köln spielte, hat sich seit seiner Ankunft als vielseitiger und unbekümmerter Neuzugang erwiesen und war selbst in der sportlichen Krise ein Lichtblick. Durch eine Rote Karte im Spiel gegen Bayern München bremste er sich zwischenzeitlich selbst aus und war außen vor, als die Mannschaft beim FC St. Pauli ihren Negativtrend stoppte.
„Wir haben mittlerweile eine Formation gefunden, mit der wir warm geworden sind – ein brutal starkes 5-4-1, auf das wir uns verlassen können“, erklärte der 22-Jährige. Er betonte, dass die Einstellung entscheidend sei: „Wir werfen uns in alles rein und können unserem Nebenmann vertrauen.“
Seinen Platz in der Startelf eroberte sich der zweikampfstarke Allrounder jüngst beim 3:0-Sieg in Heidenheim zurück. Möglich wurde dies durch den Muskelfaserriss von Philipp Sander, wodurch Joe Scally in die rechte Innenverteidigung rückte und die rechte Außenbahn für Castrop frei wurde.
Im Achtelfinale des DFB-Pokals am kommenden Dienstag (18.00 Uhr) gegen den FC St. Pauli dürfte Castrop erneut auf dieser Position zum Einsatz kommen. Beim klaren 4:0-Sieg in der Bundesliga am Millerntor fehlte er noch aufgrund seiner Rotsperre. „Wir wissen, dass wir Pauli besiegen können, aber wir werden sie nicht unterschätzen“, so Castrop. (red)
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