Bittere Oster-Pleite gegen Mainz Abstiegssorgen der Borussia-Frauen werden größer
Maresa Arici beim Spiel von Borussia Mönchengladbach.
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Für die Fußballerinnen von Borussia Mönchengladbach gab es an den Feiertagen nichts zu lachen. Am Sonntag setzte es eine schmerzhafte 1:3-Niederlage daheim gegen den FSV Mainz 05, der Ambitionen auf die erste Liga hat. Die Mannschaft von Coach Jonas Spengler hatte gegen die Mainzerinnen, die nun ihren sechsten Triumph hintereinander verbuchten, keine Chance.
Dabei hatte der Tag so vielversprechend begonnen! Mainz trat zwar dominant auf und kam zu Gelegenheiten, die Torhüterin Jil Frehse aber zunichtemachte (8., 10.) – doch die Elf vom Niederrhein zeigte sich gnadenlos effektiv.
Borussia-Frauen rutschen auf Platz elf ab
Nach einer Hereingabe von Sophia Gerber war es Lili Jones-Baidoe, die per Kopf das 1:0 markierte – es war ihr viertes Tor in dieser Saison (11.). Doch die Euphorie hielt nicht lange an, da die Reaktion der Besucherinnen sofort folgte: Aus etwa 20 Metern Entfernung zog Kara Bathmann einfach mal ab und versenkte die Kugel zum 1:1-Ausgleich im Tor (15.). Das berichtet „rp-online.de“.
Die zweite Halbzeit begann klar zugunsten der Gäste aus Mainz. Im Anschluss an einen Eckball war Nadine Anstatt zur Stelle und netzte zur 2:1-Führung ein (51.). Die Borussia-Frauen bemühten sich um eine Antwort, doch bei Standardsituationen fehlten sowohl das Glück als auch die Genauigkeit: Zuerst traf Jones-Baidoe mit ihrem Kopfball eine Teamkollegin (63.), kurz danach platzierte Paula Klensmann ihren Versuch nicht präzise genug (65.). Wenig später war die Partie dann entschieden, als Vital Kats das Spielgerät zum 3:1 ins Tor beförderte (67.).
Gegen Ende des Spiels konnten die Gladbacherinnen nicht mehr den nötigen Druck aufbauen, um eine Wende herbeizuführen. Ein Schussversuch von Spielführerin Kristina Bartsch, die ihr 100. Pflichtspiel für den Verein bestritt, führte zu keinem Torerfolg (70.).
Durch die Pleite rutscht die Fohlenelf in der Tabelle weiter runter. Lediglich die bessere Tordifferenz im Vergleich zum FC Bayern II sorgt dafür, dass die Mannschaft nach dem 22. Spieltag weiterhin auf dem elften Platz und somit nicht auf einem Abstiegsrang steht.
Coach Jonas Spengler war nach dem Abpfiff sichtlich frustriert: „Wir sind verdient in Führung gegangen und waren gut im Spiel, haben es aber nicht geschafft, das über 90 Minuten durchzuziehen.“
Besonders der zweite Durchgang stieß ihm sauer auf: „In der zweiten Halbzeit haben wir zu viele einfache Fehler gemacht und dem Gegner Räume gegeben. Das ist ärgerlich, weil hier mehr drin war.“ Jetzt sei es wichtig, die Unterbrechung zu nutzen, um „die Köpfe freizubekommen“. Die nächste Gelegenheit, Zählbares zu holen, bietet sich erst am 26. April, wenn die Mannschaft auswärts beim FC Ingolstadt antritt. (red)
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