Poker um Ex-Gladbacher Blitz-Rückkehr? Bundesliga-Konkurrent will Itakura
Ko Itakura wurde im September 2025 offiziell bei Borussia Mönchengladbach verabschiedet.
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Vor einem halben Jahr erfüllte sich Ko Itakura (29) den Traum vom internationalen Geschäft, wechselte zu Ajax Amsterdam und spielt beim niederländischen Rekordmeister Champions League. Doch jetzt winkt schon wieder die Rückkehr in den Bundesliga-Alltag.
Die vergangenen vier Jahre hatte der japanische Nationalspieler in Deutschland verbracht, zunächst ab 2021 per Leihe bei Schalke 04, ab 2022 dann bei Borussia Mönchengladbach. Nun könnte ein dritter Klub zu Itakuras Bundesliga-Vita hinzukommen.
Ko Itakura spielte 80 Mal für Gladbach
Wie die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“ am Dienstag (27. Januar 2026) berichtete, soll der VfL Wolfsburg nicht bloß ein Auge auf Itakura geworfen haben, vor Beginn der letzten Transfer-Tage hätten auch schon Gespräche stattgefunden.
Die Wölfe hätten dabei mit den Vertretern des Spielers sowie Ajax die Möglichkeit eines Wechsels ausgelotet. Nachdem Gladbach im Sommer noch 10,5 Millionen Euro für Itakura kassiert hatte, wäre angesichts eines Vertrags bis 2029 in Amsterdam eine satte Ablöse fällig.
Unterschiedliche Auffassungen gibt es noch über die Wahrscheinlichkeit der schnellen Itakura-Rückkehr in die Bundesliga: Während „De Telegraaf“ in den Niederlanden berichtet, dass Ajax einen Blitz-Abschied nicht in Betracht zieht, wird die angebliche Blockade-Haltung in der WAZ als üblicher Teil des Transferpokers gewertet – Ende offen!
Itakuras Ajax-Kollege Josip Sutalo (25), der von den Verantwortlichen in Amsterdam als Alternative angeboten worden sein soll, ist den Berichten zufolge kein Thema in der Autostadt. Dort haben sich die Bosse offenbar auf Itakura festgelegt, der bei Ajax zum Stammpersonal gehört, auch wenn er seine Form bisher nicht konstant abruft.
In Gladbach war Itakura schnell zu einer festen Säule in der Innenverteidigung aufgestiegen, hatte bei Bedarf auch im defensiven Mittelfeld ausgeholfen. In drei Spielzeiten trug er die Borussia-Raute 80 Mal auf der Brust, spielte damit für keinen Verein in seiner Karriere öfter.