Tendenz geht zu Polanski-Aus Buschmann glaubt an „größere“ Lösung in Gladbach
Frank Buschmann sprach am 4. Mai 2026 in der Sky-Show Glanzparade auch über seinen Blick auf Borussia Mönchengladbach.
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Wie viel war dieser Prestige-Erfolg wert? Eugen Polanski (40) kämpft mit Borussia Mönchengladbach nicht nur um einen versöhnlichen Saisonabschluss sondern auch um seine persönliche Zukunft. Das 1:0 gegen Borussia Dortmund war am Sonntag (3. Mai 2026) die dringend benötigte Eigenwerbung.
Nach einem erneuten Tief standen die Zeichen eigentlich auf Trennung, ein möglicher Sieg-Hattrick mit weiteren Erfolgen in Augsburg und gegen Hoffenheim zum Saison-Ausklang würde den Wackel-Trainer aber plötzlich wieder in eine massiv verbesserte Position bringen. Vorerst bestehen die Zweifel aber weiterhin.
Buschmann: Keine Entwicklung nach Trainerwechsel in Gladbach
Sky-Kommentator Frank Buschmann (61) zeigte sich auch nach dem 1:0 gegen den BVB nicht überzeugt. „Also Eugen Polanski: Ich finde auch den Fußball nicht immer so geil“, mäkelte er am Montag in der Show „Glanzparade“: „Eine fußballerische Entwicklung habe ich nach dem Trainerwechsel nicht gesehen.“
Weil die Anspruchshaltung in Gladbach trotz beschränkter finanzieller Mittel eine andere ist, wagte sich Buschmann auch in die Offensive und äußerte seine Tendenz: „Ich kann mir tatsächlich vorstellen, dass es noch mal eine Veränderung geben wird auf der Trainerposition.“
Nachdem die interne Lösung damit gescheitert wäre, hält Buschmann einen Kurswechsel nicht für ausgeschlossen. Für ihn sei denkbar, dass Sport-Boss Rouven Schröder (50) sich auf die Suche nach einem „etwas größeren Namen“ begibt – auch in der Hoffnung, „dass sie wieder größer Fußball spielen“.
Moderator Thomas Wagner (54) nannte in der Sendung aber auch Gründe für eine mögliche Weiterbeschäftigung des vorigen U23-Trainers. Polanski könne womöglich mit seinem jungen Trainerteam und einer Vision punkten, falls er den Verantwortlichen ein überzeugendes Konzept für die nächsten Entwicklungsschritte der Mannschaft präsentieren könne.
Gleichzeitig sei der Ausklang der Saison für die Stimmung extrem wichtig, nachdem der früh in der Saison geschasste Vorgänger Gerardo Seoane (47) bereits angezählt in die Sommerpause gegangen war. „Er muss schon in den letzten zwei Spielen noch mal überzeugend was liefern“, legte sich Wagner fest.