„Ist selbst auch unzufrieden“ Polanski und Schröder geben Gladbach-Star nicht auf
Trainer Eugen Polanski (l.) nach dem Spiel mit Sportdirektor Rouven Schröder.
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Gedacht war er als direkte Verstärkung für die Offensive, aber bislang entpuppt sich Shuto Machino (26) bei Borussia Mönchengladbach als gewaltiger Fehlgriff.
Stolze 8 Millionen Euro legte Gladbach im Sommer für den Japaner von Holstein Kiel auf den Tisch, doch das Ergebnis ist ein Desaster: nur fünf mickrige Scorerpunkte wettbewerbsübergreifend und in der gesamten zweiten Saisonhälfte kein einziger Treffer.
Machino kommt in Debüt-Saison gerade mal auf fünf Scorerpunkte
Die Hoffnung wird von den Bossen trotz dieser schwachen Saison aber keineswegs begraben. Dem Stürmer wird sowohl von Coach Eugen Polanski (40) als auch von Manager Rouven Schröder (50) volle Rückendeckung signalisiert.
Zwar räumt Polanski offen ein: „Natürlich wünschen wir uns alle eine andere Leistung von ihm.“ Er erkennt aber einen entscheidenden Aspekt: „Aber Shuto ist auch selbst unzufrieden mit seiner Situation und seiner Rolle, und das ist erstmal ein guter Ansatz, weil daraus der Wille entsteht, es besser zu machen.“ Das berichtet „bild.de“.
Der Coach verteidigt den feinfühligen Japaner und verweist auf die anfänglichen Widrigkeiten. „Er ist spät zu uns gekommen und hatte direkt mit einer Verletzung zu kämpfen, dadurch hatte er praktisch gar keine Saisonvorbereitung“, erklärt Polanski. Zusätzlich macht ein Blick auf die Karriere des Spielers Hoffnung: „In seiner Karriere war sein zweites Jahr meist besser als das erste. Genau daran wollen wir jetzt gemeinsam anknüpfen.“
Auch Manager Schröder ist vom Talent des Nationalspielers überzeugt. „Shuto hat Riesen-Qualität, er weiß vielleicht manchmal selbst nicht, wie gut er ist“, erläutert der 50-Jährige.
Den Kontrast zu seiner früheren Wirkungsstätte sieht er klar: „In Kiel war er natürlich der Hero, hat immer gespielt, in Gladbach hat er eine andere Konkurrenz.“ Schröders unmissverständliche Forderung an Machino lautet deshalb: „Aber er ist japanischer Nationalspieler, da heißt es jetzt ganz einfach: Brust raus und zeig, was du kannst!“
Dass Machino über mehr Fähigkeiten verfügt, hat er schon gezeigt. In der Bundesliga-Saison 2024/25 markierte er für Kiel 11 Treffer und lieferte drei Vorlagen. Für das japanische Nationalteam, mit dem er zur WM reisen wird, war er in 14 Spielen fünfmal erfolgreich. (red)
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