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„Werden Halbwahrheiten erzählt“ Polanski kontert Kritik – Schröder bestätigt Transfer-Gerücht

Trainer Eugen Polanski gibt Anweisungen an der Seitenlinie.

Trainer Eugen Polanski beim Spiel von Borussia Mönchengladbach gegen Borussia Dortmund. 

Am Niederrhein herrschte am Sonntag pure Ekstase! Borussia Mönchengladbach hat es geschafft, dank des späten Tores von Haris Tabakovic in der 88. Minute im Duell mit Borussia Dortmund, den Klassenerhalt einzutüten! Die Anspannung löst sich nach einer aufwühlenden Woche, die von einer hochemotionalen Jahreshauptversammlung geprägt war.

Der Held des Tages, Tabakovic, nannte es eine „Erlösung“, und Coach Eugen Polanski sprach von „Erleichterung“. Aber der Trainer warnt direkt vor zu viel Freude und fordert, dass die Mannschaft jetzt nicht nachlassen darf.

Schröder bestätigt Interesse an Mainz-Keeper Daniel Batz

„Für uns geht es noch um extrem viel“, unterstrich der 40-Jährige. Es gibt noch sechs Zähler zu holen, und die will das Team unbedingt einsacken – auch im Hinblick auf die TV-Gelder-Tabelle. Polanski stellte klar, dass man zwar froh über den Erfolg sei, aber „niemals zufrieden“. Das berichtet der „WDR“.

Doch die entscheidende Frage schwebt weiter über dem Borussia-Park: Was wird aus Trainer Polanski? Sein Verbleib ist ungewiss. Sportchef Rouven Schröder gab sich vor der Partie bei DAZN bedeckt und vermied eine klare Zusage für die Zeit nach der Saison: „Eugen wird uns über den Strich führen. Danach setzen wir uns zusammen.“ Im Anschluss an den Erfolg blockte er Fragen zur Trainer-Zukunft dann komplett ab und gab keinen Kommentar.

Nach dem Spiel konterte Polanski erneut die Kritik an seiner Person. „Irgendwann habe ich aufgehört, die Presse zu verfolgen. Es werden so viele Halbwahrheiten erzählt“, äußerte er. Entscheidend sei, was intern im Team geschieht und dass die richtigen Lehren aus der Spielzeit gezogen werden. Der Trainer unterstrich seine Position mit den Worten: „Ich mache sicher nicht alles richtig, aber auch nicht alles falsch“.

Sportchef Schröders Aufmerksamkeit richtet sich jetzt komplett auf die Mannschaft. Obwohl man nun sicher für die nächste Saison planen kann, haben die verbleibenden zwei Partien in der Liga für ihn eine immense Wichtigkeit. Jeder Akteur hat die Chance, sich erneut zu beweisen. Schröder versprach eine „ehrliche Bewertung“ und kündigte an, den Kader „sehr, sehr kritisch“ zu durchleuchten. So soll entschieden werden, wer bleibt und für wen das Kapitel Gladbach endet.

Unterdessen gibt es bereits einen heißen Kandidaten für einen Transfer: Keeper Daniel Batz von Mainz. Die Spekulationen über einen ablösefreien Transfer kommentierte Schröder als „nicht ganz weit hergeholt“. In Gladbach würde der 35-jährige Torwart voraussichtlich als Ersatzmann für die etatmäßige Nummer eins, Moritz Nicolas, fungieren.

Doch für die Borussia fängt die Schufterei jetzt erst richtig an, wenn man in der kommenden Spielzeit nicht erneut im Tabellenkeller feststecken will. Eine sportliche und strategische Neuausrichtung ist für den Klub unumgänglich. Schröder teilte mit, dass man sich „natürlich mit vielen kreativen Lösungen, was den Sommer betrifft“ auseinandersetze und einer „lange, lange Sommerpause“ entgegensieht, die für ihn wohl extrem arbeitsintensiv wird. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.