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„Trainer-Gen in sich“ Polanski schwärmt von neuem Gladbach-Leitwolf

Zweikampf zwischen Kevin Diks und Jakub Kaminski

Zweikampf zwischen Kevin Diks und Jakub Kaminski.

Kevin Diks (29) glänzte durch Abwesenheit, als Borussia Mönchengladbach am Donnerstagabend ein 2:2-Testspiel in Osnabrück bestritt. Der Abwehrspieler war für sein Heimatland unterwegs: In Jakarta stand am Freitag ein Länderspiel mit Indonesien gegen Saint Kitts und Nevis auf dem Programm.

Kaum ist er wieder zurück, steht ihm aber eine gewaltige neue Rolle bevor: Er soll die Mannschaft als neuer Anführer aus dem Tabellenkeller führen!

Polanski über Diks: „Wenn Kevin etwas sagt, dann hat das immer Gewicht“

Ein neuer Leader wird beim VfL händeringend gesucht. Der Grund: Stamm-Kapitän Tim Kleindienst (30) kämpft sich nach seiner Knieverletzung mühsam durch die Reha. Die Kapitänsbinde übernahm zwischenzeitlich Rocco Reitz (23), der aber mehr mit seinen eigenen Leistungen beschäftigt war.

Zudem meidet er seit Wochen die Medien, obwohl sein Transfer für 20 Millionen Euro zu RB Leipzig schon in trockenen Tüchern ist. Nico Elvedi (29) übernahm ebenfalls als Spielführer, aber Coach Eugen Polanski (40) meint über ihn: „Er ist nicht der Lauteste, er führt mehr durch Leistung und Erfahrung.“

Kevin Diks ist da aus einem ganz anderen Holz geschnitzt. Fragt man Trainer Polanski nach dem Niederländer, gerät der Übungsleiter regelrecht ins Schwärmen. Der Trainer erklärt: „Wenn Kevin etwas sagt, dann hat das immer Gewicht und alle hören ihm zu.“ Das berichtet „bild.de“.

Auf dem Trainingsplatz sei Diks ein echter Lautsprecher, da er von sich selbst und dem Team das Maximum erwarte. Polanski ergänzt: „Wenn ein Kollege einen guten Pass spielt, dann greift er manchmal ein, weil er einen sehr guten Pass fordert. Er hat tatsächlich jetzt schon dieses Trainer-Gen in sich.“

Aber Diks kann nicht nur Kommandos geben, er ist auch vor dem gegnerischen Kasten eiskalt. Seine vier Treffer in dieser Saison machen ihn zur Nummer zwei der internen Torschützenliste. Einzig Haris Tabakovic (31) war mit elf Toren erfolgreicher. Und da wäre sogar noch mehr drin gewesen! In der ersten Saisonhälfte trat er bei Elfmetern noch für Tabakovic (zwei Fehlschüsse) und Kevin Stöger (32, ein Fehlschuss) zur Seite. Wäre das nicht gewesen, würde Diks im Ranking der treffsichersten Abwehrspieler Europas ganz weit vorne stehen!

Im bevorstehenden Abstiegs-Duell am Ostersamstag gegen den FC Heidenheim (15.30 Uhr) werden seine Leader-Fähigkeiten und sein Torriecher also wichtiger sein als jemals zuvor. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.