Polanskis Plan für 2026 Das sind die Neujahrs-Vorsätze für Borussia
Eugen Polanski steht mit Trainerteam und Spielern am Spielfeldrand (Symbolbild).
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Den Abschluss des Jahres 2025 markierten für Borussia Mönchengladbach zwei verlorene Begegnungen gegen Wolfsburg (1:3) und bei Dortmund (0:2). Ein beeindruckender Lauf von fünf Matches ohne Niederlage, bei denen vier Erfolge gelangen, wurde durch diese Rückschläge gestoppt. Im kommenden Jahr 2026 soll nun unter der Regie von Trainer Eugen Polanski die vielversprechende Formkurve fortgeführt werden.
Ein Hauptaugenmerk liegt auf der unbefriedigenden Bilanz im Borussia-Park. Die Mannschaft nimmt mit lediglich einem einzigen Triumph und 17 erhaltenen Gegentreffern Rang 16 in der Heim-Wertung ein; ein Ergebnis, das zur Wiederherstellung der Gunst der Anhänger unbedingt einer Steigerung bedarf. Das berichtet „bild.de“.
Erhöhte Risikobereitschaft und ein definierter Kurs
Des Weiteren mahnt Polanski einen energischeren Spielbeginn an, da die Elf häufig zu zögerlich auftrat und dem Kontrahenten das Spielgerät überließ – exemplarisch hierfür steht die Begegnung mit Wolfsburg, bei der nach fünf Minuten nur acht Prozent Ballanteil zu Buche standen. Aus taktischer Sicht wird eine höhere Variabilität angestrebt, weil die jüngst praktizierte 5-3-2-Aufstellung zu vorhersehbar geworden ist. Die Umstellung auf eine Abwehr mit vier Spielern wird als Option diskutiert, um zu verhindern, dass Akteure wie der junge Charles Herrmann im Pokalspiel gegen St. Pauli auf einer fremden Position zum Einsatz kommen müssen.
Zusätzlich soll die Erfolgsquote in Duellen mit den führenden Mannschaften der Liga verbessert werden. Gladbach konnte bislang keinen Erfolg gegen ein Team aus den „Top Ten“ verzeichnen; die vier Siege resultierten aus Duellen mit den drei Tabellenschlusslichtern (Mainz, Heidenheim, St. Pauli) sowie dem Elftplatzierten aus Köln. Im Angriffsspiel wird mehr Wagemut verlangt, weil die Mannschaft zu selten Fernschüsse abgibt. Zusätzlich sollen die Außenverteidiger Joe Scally und Luca Netz ihre Freiräume auf den Seitenbahnen entschlossener für Hereingaben einsetzen, um den zentralen Angreifer Haris Tabakovic wirkungsvoller einzubinden.
Im Rahmen des Kurz-Trainingslagers, welches vom 2. bis 5. Januar in der Türkei stattfindet, soll im Verbund mit dem Team ein unmissverständliches Ziel für die Rückrunde formuliert werden. Die Absicht besteht, diese Zielvorgabe auch nach außen zu tragen, sodass die Fans die Entwicklung begleiten können. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.