Polanskis Wutausbruch Coach nimmt sich seine Fohlen-Stars zur Brust
Gladbach-Cheftrainer Eugen Polanski nahm auf der PK nach dem Spiel in Sinsheim Stellung zum Debakel.
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Die 1:5-Klatsche gegen Hoffenheim war eine ziemliche Blamage für Borussia Mönchengladbach.
Anschließend kochte Trainer Eugen Polanski (39) vor Wut. Besonders schmerzhaft: Sein Team hatte nur kurz davor mit einem 4:0-Erfolg gegen Augsburg eine Top-Vorstellung hingelegt.
Doch dann ließen sie sich von der ersten Minute an den Mut nehmen und wurden in der ersten Hälfte quasi an die Wand gespielt.
Eugen Polanski: „Hat was mit Mentalität zu tun“
Seinen Frust verbarg Polanski keineswegs und fand laut „bild.de“ deutliche Worte. „Wir hätten unsere 100 Prozent abrufen müssen, um bei so einem intensiven Gegner überhaupt bestehen zu können“, erklärte der Trainer.
Aus seiner Sicht ist der Fall eindeutig: Wer mit lediglich „50, 60 Prozent“ ins Spiel geht und sich dann wundert, vier Treffer in 45 Minuten zu fangen, für den „hat das was mit Mentalität zu tun“. Er bemängelte, dass das Team bereits in etlichen Partien den Start komplett verpennt habe.
Das weckte Assoziationen an die 4:6-Pleite gegen Frankfurt, bei der die Fohlen zur Halbzeit schon mit 0:5 hinten lagen. Aber mit dem Beschönigen sei nun endgültig vorbei. „Wenn es darauf ankommt, wenn wir den nächsten Step machen wollen, dann sind wir einfach abwesend“, wetterte Polanski.
Und weiter: „Wahrscheinlich sind wir zu weich. Wahrscheinlich reden wir immer alles zu positiv. Wir haben auch nach Frankfurt eine zweite Halbzeit positiv geredet. Jetzt ist Schluss damit.“
Ebenso nahm Sportdirektor Rouven Schröder (50) die Spieler in die Mangel und kritisierte die mangelhafte Vorstellung scharf. „Wir müssen uns die Frage stellen, warum das passiert ist. Wir waren kollektiv nicht auf dem Platz“, so die Analyse von Schröder. Seine Schlussfolgerung fällt desillusionierend aus: „Wenn wir mal so und mal so spielen, dann bleiben wir durchschnittlich. Das Spiel hat gezeigt, dass wir noch viel zu tun haben.“
Zum Grübeln bleibt kaum Zeit, da schon am Samstag (15.30 Uhr) die nächste Partie gegen den Hamburger SV bevorsteht. Die Borussia ist dort gefordert, sich komplett anders zu präsentieren. Sonst könnte es in dieser Spielzeit erneut bis zum Ende ein nervenaufreibender Abstiegskampf werden. (red)
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