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Rückhol-Aktion? Gladbach hat Ex-Fohlen wieder auf dem Zettel

Torwart Jonas Kersken zeigt und gestikuliert.

Gladbach beobachtet Jonas Kersken trotz vollem Torwart-Angebot.

Obwohl bei Borussia Mönchengladbach die Torhüter-Frage in der Breite eigentlich geklärt scheint, könnten sich im Kader bald personelle Wechsel anbahnen.

Einem „Sky“-Bericht nach ist Jonas Kersken von Arminia Bielefeld ins Visier der Fohlen geraten. Erst vor anderthalb Jahren ging er den exakt umgekehrten Weg und verließ Gladbach Richtung Ostwestfalen.

Noch ein Torwart für Borussia Mönchengladbach?

Für 300.000 Euro wurde Kersken im Sommer 2024 zur Arminia verkauft und wurde dort auf Anhieb zur unumstrittenen Nummer eins. Seine Entwicklung ist beachtlich: vom zuverlässigen Drittliga-Schlussmann zu einer echten Stütze in Deutschlands zweithöchster Spielklasse.

Die Zahlen belegen das: In 109 Einsätzen musste er 120-mal hinter sich greifen, hielt seinen Kasten aber auch 38-mal sauber. Mit überragenden Paraden führte er Bielefeld im Vorjahr sogar bis ins Finale des DFB-Pokals, was seinen Marktwert laut „Transfermarkt“ auf eine Million Euro anwachsen ließ. 

Bei den Fohlen hat sich im Tor Moritz Nicolas im internen Wettstreit gegen den früheren Kapitän Jonas Omlin durchgesetzt. Direkt dahinter scharrt mit Tiago Pereira Cardoso bereits ein vielversprechendes Talent mit den Hufen. Der Youngster durfte in der abgelaufenen Saison schon in fünf Partien Bundesliga-Atmosphäre schnuppern und ist eine feste Größe im U23-Team in der Regionalliga West.

Der Kontrakt von Routinier Tobias Sippel (37) läuft im Sommer aus, und Jan Olschowsky (24) kehrt nach seiner Leihe von Alemannia Aachen zurück. Gladbach hätte somit insgesamt fünf Torhüter mit Bundesliga-Erfahrung im Aufgebot. Ein Transfer von Kersken, der wohl eher im Sommer als im Winter zum Thema werden könnte, würde demnach mindestens einen Abgang nötig machen.

Omlin gilt aber als Abgangskandidat. Sein bis 2027 laufendes Arbeitspapier wird für einen Ersatzmann als zu teuer erachtet. Nicolas wird trotz seines Vertrags bis 2029 immer wieder lose mit Aston Villa aus der Premier League in Verbindung gebracht. Er betonte zuletzt aber in einem Interview mit der „Rheinischen Post“, dass er sich „nullkommanull“  mit dem Thema beschäftigt habe.

Für Kersken spricht seine Borussia-Vergangenheit, er kennt den Klub. Der Keeper kam 2019 als 18-Jähriger von Rot-Weiss Essen an den Niederrhein und machte 35 Spiele für die zweite Mannschaft. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.