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Bittere Zahlen für Polanski Schlechter als unter Seoane: Gladbach hat in wichtigen Werten abgebaut

Oliver Neuville, Eugen Polanski, Gerardo Seoane auf Fußballfeld

Im direkten Vergleich mit Vorgänger Gerardo Seoane zieht Eugen Polanski in einigen Statistiken den Kürzeren.

Die Situation bei Borussia Mönchengladbach ist besorgniserregend! Eine Flaute von sechs sieglosen Begegnungen belastet den Klub.

Die Statistik wird auch nicht besser, wenn man weiter zurückblickt: Aus den zurückliegenden neun Matches gab es nur einen Triumph – das 4:0 über Augsburg am 16. Spieltag.

Vorne pfui, auch hinten zeigt der Trend nach unten

Die kurze Euphorie-Welle im November, die Eugen Polanski und seiner Mannschaft starke 13 Zähler aus fünf Begegnungen bescherte, ist inzwischen Geschichte. Die Wirkung  des Trainerwechsels? Mittlerweile verpufft!

Bei wichtigen Kennzahlen performt Gladbach unter Polanski sogar schwächer als unter seinem Vorgänger Gerardo Seoane, der im September nach nur einem Zähler aus drei Partien und einer Sieglos-Serie in der Vorsaison gehen musste. Das berichtet „kicker“.

Die dürftige Punktausbeute seines Vorgängers wird von Polanski derzeit sogar noch negativ unterboten. Mit einem Schnitt von 1,11 Punkten pro Spiel (21 Zähler in 19 Partien) liegt er knapp hinter Seoane, der auf 1,13 Punkte im Schnitt kam (80 Zähler in 71 Spielen). 

Vor allem der Angriff ist ein riesiges Problem. Unter Polanskis Leitung kommt die Mannschaft auf lediglich 1,32 Treffer pro Begegnung, bei Seoane waren es noch 1,56. Der xGoals-Wert pro Match ist mit 1,25 ebenfalls geringer als der vorherige Wert (1,45). Man benötigt zwar mit 7,8 Versuchen pro Treffer etwas weniger als die 8,3 zu Seoanes Zeiten, aber es werden auch signifikant weniger Gelegenheiten (4,1 zu 5,3) und Torschüsse (10,3 zu 13,0) kreiert.

In der Abwehrarbeit scheint die Bilanz auf den ersten Blick positiver. Unter Polanski fiel der Schnitt der Gegentreffer von 1,82 auf 1,68. Ebenso sanken die erwarteten Gegentore pro Partie von 1,72 auf 1,59. Allerdings zeigt die Entwicklung auch hier nach unten: In den vergangenen sechs Spielen ohne Sieg kassierte die Borussia ganze 13 Gegentreffer. 

„Wir brauchen mehr Konsequenz in beiden Strafräumen. Wir erspielen uns immer wieder Situationen, aber am Ende zählen nur Tore. Da brauchen wir im Angriff diese letzte Gier und mehr Klarheit in unseren Entscheidungen. Und defensiv geht es darum, in den entscheidenden Momenten kompromisslos zu sein“, sagte Mittelfeldspieler Yannik Engelhardt im Interview mit der Vereins-Webseite.

Was außerdem ins Auge sticht, ist der reduzierte Ballbesitz. Die Mannschaft kommt unter Polanski nur noch auf 43 Prozent, verglichen mit 48 Prozent unter Seoane. Ein Lichtblick: In einer Kategorie konnte sich das Team steigern, nämlich bei der Laufleistung. Die durchschnittlich 118,7 gelaufenen Kilometer pro Partie und 155 Sprints sind besser als die Zahlen aus der Zeit mit Seoane (116,9 km und 147 Sprints).

Auf die Fohlen wartet nun das schwere Auswärtsspiel beim SC Freiburg. Die Lage ist bedrohlich. „Es gibt nur noch wichtige Spiele – ganz egal gegen wen. Wir befinden uns tabellarisch mitten in einem engen Feld und müssen jede Gelegenheit zu punkten nutzen“, mahnte Engelhardt. „So ein Auswärtsspiel bietet die Chance, als Team noch enger zusammenzurücken und sich für den Aufwand zu belohnen. Jetzt geht es darum, gute Phasen auch in Punkte umzusetzen.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.