Schröder-Ansage! Diesen Fohlen-Stars droht der Abgang
Gladbach-Manager Rouven Schröder sieht die letzten zwei Saison-Spiele als Bewerbung für die Fohlen-Profis.
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Nach dem 1:0 gegen Dortmund hat Gladbach zwei Spieltage vor Saisonende endlich Planungssicherheit. Doch Manager Rouven Schröder denkt noch nicht an Neuzugänge. Erst müssen einige aus dem eigenen Kader zittern.
Gefragt nach den Möglichkeiten, die ihm das gesicherte Ligaverbleib für den Neuaufbau biete, wird der 50-Jährige sofort grundsätzlich. „Planungssicherheit? Diese zwei Spiele sind vor allem auch dazu da, um sich nochmal richtig hereinzuhauen, denn die Frage ist, mit wem wir in der neuen Saison planen und wer gehen kann“, sagt Schröder gegenüber der „Bild“.
Schröder sieht die letzten zwei Spiele als Bewerbung
Und dann legt der VfL-Manager nach: „Es wird sicher einige in unserem Kader geben, die mit ihrer aktuellen Situation und ihren Einsatzzeiten gar nicht zufrieden sind. Da wird es Gespräche geben, das ist doch klar.“
Beim Auswärtsspiel in Augsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) und am letzten Spieltag gegen Hoffenheim geht es also nicht nur um Punkte. Es geht auch um Zukunft.
Bei einigen ist die Lage ohnehin geklärt. Die Leihspieler Haris Tabakovic (31, zu teuer), Kota Takai (21, kehrt zu Tottenham zurück) und Alejo Sarco (20, geflopt) sollen den Verein verlassen. Nur bei Yannik Engelhardt (25), der offenbar auch bei Freiburg im Gespräch ist, könnte Schröder einen Verbleib erwägen.
Marvin Friedrich (30) geht nach Auslaufen seines Vertrages zu Union Berlin. Jonas Omlin (32, bis 2027, aktuell an Leverkusen ausgeliehen) hat beim VfL keine Zukunft mehr. Stattdessen soll Mainz-Keeper Daniel Batz (35, ablösefrei) kommen.
Spannender wird es bei den Spielern, die noch da sind – und trotzdem wackeln. Florian Neuhaus (29, Vertrag bis 2027, Jahresgehalt rund vier Millionen Euro) spielt unter Coach Eugen Polanski praktisch keine Rolle mehr.
Der 40-Jährige vollzog gegen den BVB sogar die große Umstellung mit Joe Scally von rechts nach links – Lukas Ullrich (22, bis 2029) zog so erneut den Kürzeren. Der Youngster ist nach Informationen aus dem Umfeld des Klubs völlig ratlos, wie er den Trainer noch von sich überzeugen soll.
Auch Leihrückkehrer Tomas Cvancara (25) hat offenbar keine Zukunft in Gladbach. Und bei Giovanni Reyna (23, bis 2028) sind die Fragen nach dem Dortmund-Transfer inzwischen lauter als die Antworten. Auf dem Amerikaner lagen große Hoffnungen – erfüllt hat der Offensivspieler bisher nichts davon.
Wer genau beim Manager antanzen muss, ist noch offen. Klar ist: Schröder setzt die letzten zwei Spiele als Bewerbung. Und er schaut genau hin.