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„Zu viel Geld“ Schröder macht bei Tabakovic-Zukunft reinen Tisch

Haris Tabakovic geht vom Feld

Haris Tabakovic geht vom Feld. Borussia Mönchengladbach wird der Stürmer im Sommer verlassen.

Lange hegten viele Gladbach-Anhänger diesen Wunsch, aber spätestens jetzt ist die Seifenblase geplatzt. Haris Tabakovic, der als Leihgabe in der abgelaufenen Saison starke 13 Treffer erzielte, wird keine Zukunft bei Borussia Mönchengladbach haben.

Für die endgültige Gewissheit und das Ende aller Spekulationen sorgte Sportchef Rouven Schröder (50) im brandneuen „Fohlenpodcast – Standpunkte“. Schröder enthüllte die Hintergründe für diese Entscheidung.

Gladbach-Sportchef Rouven Schröder

„Haris ist in einem gewissen Alter. Er hat einen Vertrag in Hoffenheim und dort ein sehr gutes Salär bezogen“, so der Sportdirektor. Außerdem setze der Verein voll auf Rückkehrer Tim Kleindienst als Nummer eins im Sturm, eine Doppelbesetzung im Angriff wurde „eher kritisch“ bewertet.

Am Ende war es eine Kosten-Nutzen-Frage, wie viel Kapital man für einen Akteur aufwenden möchte, bei dem man „als Klub dieses Investment vielleicht nicht mehr zurückbekommt“. Einen Vorstoß, den Angreifer doch noch zu halten, gab es aber durchaus. Das berichtet „bild.de“.

Schröder offenbarte, dass man mit der TSG Hoffenheim die Modalitäten für einen Transfer ausgelotet habe. „Wir haben von Hoffenheim das klare Signal bekommen, dass sie nur zu gewissen Konditionen verkaufen, was uns dann auch den Spirit genommen hat“, schildert der Sport-Boss. Sein Fazit fiel dabei glasklar aus: „Das war zu viel Geld.“

Tabakovic ist unterdessen mit Bosnien-Herzegowina bei der WM auf Sechzehntelfinal-Kurs. Nach einem 3:1-Erfolg am Mittwoch über Katar ist der Sprung in die K.o.-Runde mit vier Zählern so gut wie sicher. Der Stürmer, der am vergangenen Samstag mitten im Turnier in den USA seinen 32. Geburtstag beging, musste wegen seiner Fußblessur aus dem finalen Bundesliga-Match für die Borussia (4:0 gegen Hoffenheim) aber auch diesmal passen und wartet auf sein WM-Debüt.

Sein Arbeitspapier am Niederrhein ist formell noch bis zum 30. Juni gültig, doch seine sportliche Heimat liegt künftig definitiv nicht mehr bei den Fohlen. (red)