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Spätes Köln-Tor kostet Millionen So teuer war der Derby-Ausgleich für Gladbach

Dr. Stefan Stegemann im Jackett und Pullover

Dr. Stefan Stegemann im Jackett und Pullover.

Im Finale der Bundesliga-Saison kämpft Borussia Mönchengladbach nicht allein um den Klassenerhalt, sondern auch um eine gewaltige Summe Geld. Wie extrem teuer ein Gegentor sein kann, wurde im Derby beim 1. FC Köln auf brutale Weise klar. Bis zur 84. Minute und dem 3:3-Ausgleich durch Eric Martel schien ein finanzieller Aufschwung greifbar. Das Team von Eugen Polanski rangierte in der Live-Tabelle als virtueller Neunter. Ein einziger Treffer bewirkte letztlich einen möglichen Unterschied von irren 7,5 Millionen Euro.

Warum diese enorme Summe im Raum steht, erklärt die Fernsehgeld-Tabelle. Jeder einzelne Rang in dieser Auflistung hat einen Wert von etwa 2,5 Millionen Euro. Am letzten Spieltag fiel Gladbach in der echten Tabelle eine Position zurück, im Finanz-Ranking ging es wegen der Erfolge von Werder Bremen sowie Mainz 05 sogar zwei Ränge nach unten. Das berichtet „rp-online.de“.

Die Ausschüttung der Fernsehgelder orientiert sich an der Fünf-Jahres-Wertung, die auf Leistung basiert. Hierbei zählt die laufende Spielzeit fünffach, die vergangene vierfach und so geht es absteigend weiter. Jede Position in der finalen Bundesliga-Tabelle bewirkt einen Unterschied von fünf Zählern in diesem Klassement.

Ein gewisser Bereich in der Tabelle ist für die Fohlenelf von Bedeutung. Hoffenheim wirkt zwar außer Reichweite, doch der Abstand zu den Verfolgern ist beruhigend. Sollte der VfL Wolfsburg, momentan Tabellenvorletzter, absteigen, würde das die Situation verändern. Die „Wölfe“ bekämen dann nämlich keine Mittel mehr aus dem TV-Topf der Bundesliga.

Verglichen mit dem Saisonstart konnte die Borussia zwar Wolfsburg überholen, musste jedoch Hoffenheim und Augsburg passieren lassen. Eine Prognose vom Datenanbieter Opta deutet an, wie es für Gladbach weitergehen könnte. Deren „Supercomputer“ sieht den zwölften Rang mit einer Wahrscheinlichkeit von 17,26 Prozent als das wahrscheinlichste Resultat. Knapp dahinter liegen Platz 13 (16,29 Prozent), Platz 11 (15,75 Prozent) und Platz 10 (13,73 Prozent). Die vorhergesagte Punktzahl beträgt 37,75.

Die entscheidende Phase der Saison ist eingeläutet, und der letzte Spieltag hat bewiesen, wie dynamisch sich alles bis Mitte Mai noch entwickeln kann. Absolute Priorität genießt selbstverständlich der Ligaverbleib, da ein Abstieg einen finanziellen Aderlass von circa 30 Millionen Euro aus den TV-Einnahmen nach sich ziehen würde. Aber unmittelbar danach ist jede Position Gold wert, um sich keine wichtigen Millionen durch die Lappen gehen zu lassen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.