„Definitiv was gut zu machen“ St. Pauli-Coach mit Kampfansage vor Gladbach-Duell
Trainer Alexander Blessin klatscht.
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Die Hinspiel-Demütigung steckt den Kiezkickern noch in den Knochen. Vor der Revanche gegen die Elf vom Niederrhein verlangt Coach Alexander Blessin eine klare Antwort von seinem Team. Es geht darum, die bittere 0:4-Pleite am Millerntor wettzumachen.
Der Trainer der Hamburger gab am Mittwoch eine unmissverständliche Parole aus: „Wir haben definitiv was gut zu machen“. Für ihn war das damalige Duell eine der schwächsten Vorstellungen, seit er das Sagen hat.
„Da lief alles schief, was schieflaufen konnte. Wir haben Slapstick-Gegentore kassiert und Geschenke verteilt“, analysiert Blessin. Das berichtet „ndr.de“.
St. Pauli kommt mit großem Mut nach Gladbach
An jenem 1. November 2025 lieferten die Norddeutschen eine enttäuschende Vorstellung ab und schafften es zum vierten Mal hintereinander nicht, ein Tor zu erzielen. Zu dieser Zeit steckte der Verein tief in einer Krise, die sich in zehn sieglosen Partien in der Bundesliga von Mitte September bis Mitte Dezember äußerte.
Aber ein Fakt dürfte den Hamburgern Mut zusprechen: Der Turnaround glückte just in Gladbach! St. Pauli triumphierte am 2. Dezember 2025 mit einem 2:1 im Borussia-Park während des DFB-Pokal-Achtelfinales. Ob das ein gutes Vorzeichen für die kommende Begegnung ist?
Für eine explosive Ausgangslage ist gesorgt. Nur ein Zähler liegt zwischen Gladbach auf Position 12 und St. Pauli auf dem 16. Platz. Ein Erfolg am Freitag (20.30 Uhr) würde die Hamburger an den Borussen vorbeispülen. Für mächtig Support werden etwa 5.000 Auswärtsfans sorgen, ein Großteil davon reist per Sonderzug an.
Allerdings hat Blessin personelle Sorgen, denn Manolis Saliakas (Oberschenkel) und James Sands (Sprunggelenk) fallen aus. Lars Ritzka und Adam Dzwigala wurden von ihm als potenzielle Alternativen ins Spiel gebracht, eine finale Festlegung gab es aber noch nicht. Selbst Louis Oppie, der Held aus dem Pokal-Triumph in Gladbach, hat Chancen auf einen Platz in der Anfangsformation.
Erfreuliches gibt es hingegen von Andreas Hountondji, Mathias Rasmussen und David Nemeth zu vermelden, die nach ihren Zwangspausen zurück im Aufgebot sind. Vor allem Hountondji, mit seinen vier Toren der Top-Knipser bei St. Pauli, ist als Einwechselspieler eine heiße Option. Blessin ließ durchblicken, dass dessen „Schnelligkeit ein Faustpfand für uns sein kann“.
Die besondere Würze der Partie will Blessin aber nicht überbewerten. „Es sind insgesamt noch 27 Punkte zu vergeben“, hob er hervor und erwartet ein „enges Rennen“ bis zum Finale der Spielzeit. Seine Ansage an die Mannschaft, die zuletzt zehn Zähler aus fünf Partien sammelte, ist deutlich: „Wir wollen unsere derzeit gute Phase fortsetzen und dürfen nicht aufhören, gierig zu sein.“ (red)
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