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Zahlt Borussia sogar drauf? Trotz Vertrag: Gladbach würde Profi ablösefrei ziehen lassen

Florian Neuhaus vor einem Spiel im Trainingsanzug.

Florian Neuhaus’ Vertrag stellt für Gladbach ein großes Problem dar.

Borussia Mönchengladbachs Sportboss Rouven Schröder (50) hat schon sechs neue Spieler für die anstehende Spielzeit verpflichtet – nun folgt die nächste Riesen-Herausforderung: Die momentan überfüllte Mannschaft braucht eine dringende Verkleinerungskur.

Auf der Abschussliste finden sich einige bekannte Gesichter wieder. Das trifft vor allem auf den ehemaligen Nationalspieler Florian Neuhaus (29) zu, aber auch auf Tomas Cvancara (25), der nach seiner Leihe zurückkehrt, und den Langzeitverletzten Nathan Ngoumou (26).

Vertragsauflösung dürfte nicht billig werden

Bei Neuhaus liegt die Krux in seinem üppigen Salär, das bei vier Millionen Euro liegt und welches er letzten Sommer auf Mallorca in einem mittlerweile berühmt-berüchtigten Video selbst verraten hatte. Der Verein möchte ihn zwingend loswerden, weil der 29-Jährige bei Coach Eugen Polanski sportlich keine wichtige Funktion mehr hat. Der Klub scheint jetzt gewillt zu sein, ihn ablösefrei gehen zu lassen, obwohl der Mittelfeldspieler noch einen Vertrag bis nächsten Sommer hat. Das berichtet „Bild“.

Doch das ist nicht der einzige Makel, denn bei einer vorzeitigen Vertragsauflösung müsste Gladbach wohl noch draufzahlen. Es ist unwahrscheinlich, dass Neuhaus von sich aus auf die Summe verzichtet, die ihm laut Vertrag zusteht. Vermutlich ist kein anderer Klub gewillt, einem Ersatzspieler von Gladbach so ein Jahresgehalt zu überweisen. Gladbach müsste seinen Gehaltsverlust wahrscheinlich kompensieren, um Neuhaus einen Transfer überhaupt erst attraktiv zu gestalten.

Ein schwacher Trost für den Verein: Neuhaus wurde 2017 ablösefrei vom TSV 1860 München geholt, es floss also damals keine Millionensumme für ihn. (red)