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Umbruch bei Borussia Gladbachs Bosse haben einen Wendeplan

Sportdirektor Rouven Schröder in Sportkleidung

Auf Gladbachs Sportdirektor Rouven Schröder kommt viel Arbeit zu.

Die Luft bei Borussia Mönchengladbach ist richtig dick! Der Traditionsklub braucht dringend einen Turnaround, um nicht komplett abzustürzen. Nichts anderes als Siege zählen jetzt.

Ein Blick zurück zeigt, wie es gehen kann: Vor 15 Jahren hat Lucien Favre die Fohlen aus einer tiefen Krise geholt und sie bis nach Europa geführt – eine echte Warnung für die Gegenwart. Weil das Geld knapp ist, müssen die neuen sportlichen Verantwortlichen mit cleveren Einfällen überzeugen.

Schröder und Hechelmann im Scheinwerferlicht

Im Rampenlicht stehen jetzt Sportchef Rouven Schröder und sein Chefscout André Hechelmann. Auf dem Duo, das schon in Mainz und auf Schalke gemeinsam agierte, lastet ein riesiger Druck. Nach ihrer anfänglichen Bestandsaufnahme müssen sie nun einen Plan für die Kehrtwende präsentieren.

Teure Flops auf dem Transfermarkt können sie sich nicht erlauben. Das Fundament für den Weg aus der Krise hat zwei entscheidende Bausteine: die Antwort auf die offene Trainerfrage und das Schaffen einer neuen Spielidee. Das berichtet „rp-online.de“.

Es dreht sich alles um die Seele des Gladbacher Fußballs. Im Verein stellt man sich entscheidende Fragen: „Was wollen wir sein?“ und „Was ist unser Erkennungsmerkmal?“. Die alles überragende Frage ist jedoch: „Wie können wir wieder erfolgreicher sein?“ Eine interne Tendenz scheint es schon zu geben: Bevorzugt wird wohl eine Formation mit einer Viererkette, um die Defensive zu festigen. Auf dieser stabilen Basis soll dann ein couragierter und angriffslustiger Fußball gespielt werden.

Direkt damit verbunden ist die Personalie auf der Trainerbank, die für CEO Stefan Stegemann ein absoluter Schlüsselfaktor für den Erfolg ist. Ob Eugen Polanski für die Zukunft das Vertrauen ausgesprochen bekommt, ist aktuell noch völlig unklar. Die Meinungen dazu gehen im Klub auseinander.

Glaubt man daran, dass er das vorhandene, aber ungenutzte Potenzial im Team freisetzen kann? Oder würde ein neuer Impuls von außen die Chancen auf Erfolg steigern? Ein neuer Coach wäre eine teure Angelegenheit – Geld, das man alternativ in die Mannschaft stecken könnte. Eine echte Zwickmühle.

Ganz gleich, wer an der Seitenlinie steht: Das Team braucht dringend frisches Blut. Bei der Suche nach neuen Spielern stehen Führungsstärke und Mentalität ganz oben auf der Liste. Besonders gesucht: ein erfahrener Anführer für die Spielfeldmitte, ein wahrer Chef auf dem Rasen und in der Kabine.

Der Wechsel von Tim Kleindienst im Jahr 2024 hat eindrucksvoll bewiesen, wie positiv sich ein solcher Charakter auswirken kann. Von ihm wird erwartet, dass er in der neuen Saison dort weitermacht, wo er vor seiner Verletzungspause aufgehört hat.

Für Schröder und Hechelmann lautet die Mission also, mehr von dieser Führungsqualität in den Kader zu bringen. Ihre Netzwerke sind dabei entscheidend. Hechelmann selbst bringt wertvolle Erfahrungen mit: vom FC Bayern das Sieger-Gen, aus Mainz den Kampfgeist und von Schalke die Identifikation mit dem Klub.

Das sind alles Attribute, die in Gladbach händeringend gesucht werden. Klar ist aber auch: Um Neuzugänge bezahlen zu können, müssen Spieler den Verein verlassen. Schröder gilt als jemand, der nicht vor harten Entscheidungen zurückschreckt und Profis ohne Zukunft auch mal die Tür zeigt, um für ein besseres Klima in der Kabine zu sorgen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.