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Von Béla Csányi (bc)

Wendt statt Messi Gladbach-Juwel spricht über besonderen Borussia-Moment

Die Mannschaft von Borussia Mönchengladbach steht vor dem Spiel in der Champions League gegen den FC Barcelona bei der Hymne zusammen.

Die Spieler von Borussia Mönchengladbach vor dem Spiel gegen den FC Barcelona in der Champions League.

Mit gerade mal 17 Jahren hat Wael Mohya praktisch die gesamte Profi-Karriere noch vor sich, das Offensiv-Juwel von Borussia Mönchengladbach hat im Klub dennoch schon eine beachtliche Vergangenheit.

Seit der U9-Auswahl gehört der deutsche Junioren-Nationalspieler mit marokkanischen Wurzeln zu den vielversprechendsten Talenten im Fohlenstall. In dieser Saison schaffte er schließlich den Sprung zu den Profis. Mit denen gab es auch in der Vergangenheit schon Berührungspunkte.

Wael Mohya freut sich über persönliche Gladbach-Entwicklung

Im Gespräch mit Sky erinnerte sich Mohya am Donnerstag (5. März 2026) an einen ganz besonderen Borussia-Moment: Er stand schon als kleiner Junge in der Champions League auf dem Rasen – als Einlaufkind von Gladbach-Star Oscar Wendt (40) im September 2016.

Borussia hatte in der Gruppenphase den großen FC Barcelona zu Gast, der zu dieser Zeit mit Lionel Messi (38), Luis Suárez (39) und Neymar (34) das beste Sturmtrio der Welt aufbieten konnte. Gladbachs Jugendspieler aus der U9 und der U10 waren für die Rolle als Einlaufkinder beider Teams in der Verlosung.

„Da haben wir vor dem Spiel gelost, jeder konnte einen Zettel ziehen. Entweder hat man Gladbach bekommen oder Barca“, berichtete Mohya, der außerdem verriet: „Natürlich haben alle auf Barca gehofft, wegen Messi, Suárez, Neymar.“

Er selbst zog das in diesem Fall etwas weniger große Los, durfte schließlich an der Seite des schwedischen Linksverteidigers in den Borussia-Park einlaufen.

Die Spieler von Borussia Mönchengladbach mit ihren Einlaufkindern vor einem Spiel in der Champions League.

Wal Mohya (l.) stand im September 2016 als Einlaufkind ein erstes Mal bei Borussia Mönchengladbach auf dem Rasen.

„Wir hatten Reihen, wer als Erstes einläuft und wer ganz hinten, da war ich auch noch der letzte Spieler und hab Oscar Wendt bekommen. Natürlich gab es dann Blicke, wo ist Messi, wo ist Neymar. Das war schon geil“, so Mohya weiter.

Auf dem Rasen begeisterten die Gladbacher Profis dann auch die eigenen Jugendspieler: Zur Pause lag Borussia durch ein Tor von Thorgan Hazard (32) mit 1:0 in Führung. Auch in der Folge schlugen sich die Fohlen wacker, verloren gegen die Katalanen knapp mit 1:2.

Inzwischen gehört Mohya selbst zu den Idolen heutiger Einlaufkinder, sagt nicht ohne Stolz: „Jetzt der Weg bei den Profis, das macht mich natürlich umso glücklicher, dass ich es am Ende auch geschafft habe, hier bei meinem Verein, wo ich seit klein auf spiele.“