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Wird es jetzt konkreter? Premier-League-Klub buhlt um Borussia-Keeper Nicolas

Moritz Nicolas gibt Anweisungen auf dem Spielfeld.

Moritz Nicolas beim Spiel von Borussia Mönchengladbach gegen die TSG Hoffenheim. 

Nimmt der Transfer-Poker um Moritz Nicolas (28) jetzt richtig Fahrt auf? Es war absehbar, dass bald die ersten Offerten für den Torwart von Borussia Mönchengladbach eingehen würden. Jetzt scheint es so weit zu sein: Ein finanzkräftiger Verein aus England hat anscheinend ein erstes Angebot für den Keeper der Fohlen vorgelegt.

Bei dem Klub soll es sich um Newcastle United drehen. Das Team von der Insel will angeblich zwölf Millionen Euro bieten, um Nicolas als künftigen Ersatz für Nick Pope (34) zu holen.

Newcastle United soll ein erstes Angebot für Nicolas abgegeben haben

Davor hatte der Verein aus der Premier League auch Alexander Nübel (29) im Auge, der aber nun anscheinend zu Besiktas Istanbul geht. Für Gladbachs Manager Rouven Schröder (50) reicht diese Summe aber noch lange nicht aus, um ins Grübeln zu kommen. Das berichtet „bild.de“.

Eigentlich kämpft Schröder darum, seine Nummer eins zu halten, und macht deutlich: „Mo ist fester Bestandteil unserer Planung für die neue Saison!“ Zugleich lässt der Sport-Boss aber eine Tür einen Spalt offen: „Das Transferfenster ist noch sehr lange offen, ausschließen kann man gar nichts.“ Das heißt übersetzt: Wenn ein Klub die finanzielle Schmerzgrenze der Borussia erreicht, wird man sich zu Gesprächen treffen.

Die Preisvorstellung der Gladbacher soll bei einer Summe von mindestens 15 Millionen Euro liegen. Für die Fohlen ist die Ausgangslage bei den Verhandlungen hervorragend. Eine Ausstiegsklausel, durch die Nicolas seinen Wechsel selbst hätte forcieren können, ist seit dem 1. Juli nicht mehr gültig. Dadurch kann Schröder die Transfersumme frei aushandeln, denn der Vertrag des Torhüters läuft noch bis 2029.

Doch Newcastle ist nicht der einzige Verein, der ein Auge auf Nicolas geworfen hat. Aus der spanischen Liga soll auch Real Sociedad San Sebastián Interesse zeigen, weil Stammtorwart Álex Remiro (31) dort vor einem Transfer nach Neapel steht.

Ein Vorstoß vom Bundesliga-Absteiger Wolfsburg, der mit einem hohen Gehalt lockte, war für Nicolas keine Option – ein Transfer in die 2. Liga kommt für ihn nicht infrage. Spekulationen um Eintracht Frankfurt sind mittlerweile vom Tisch. 

Die vielversprechendste Fährte führt momentan also auf die Insel. Newcastle möchte nach einer frustrierenden Spielzeit mit Rang 12 unbedingt wieder international spielen – und Nicolas ist dafür vorgesehen. Das große Feilschen hat begonnen! Für den Fall eines Abgangs hat Gladbach angeblich schon einen Plan B mit dem Hertha-Torwarttalent Tjark Ernst (23) parat. (red)