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Elvedi als letzter Borusse raus WM-Fahrer spülen weiteres Geld in die Gladbach-Kassen

Nico Elvedi winkt beim Empfang der Schweizer Nationalmannschaft den Fans zu.

Nico Elvedi beim Empfang der Schweizer Nationalmannschaft. Er und die weiteren WM-Fahrer bescheren Gladbach Zusatzeinnahmen.

Ein warmer Geldregen für Borussia Mönchengladbach durch die Weltmeisterschaft 2026! Obwohl Nico Elvedi als letzter Gladbacher Profi die Koffer packen musste, kann sich der Verein über knapp eine Million an Zusatzeinnahmen freuen.

Von der Fifa werden bei der Endrunde in den USA, in Kanada und Mexiko in Summe 350 Millionen US-Dollar an die Klubs verteilt. Der Löwenanteil, genauer gesagt 250 Millionen, ist für die WM-Teilnehmer reserviert. Zusätzliche 100 Millionen gibt es für die Auftritte in der Qualifikation. Für jeden abgestellten Profi überweist die Fifa pro Tag mindestens 5.000 US-Dollar, umgerechnet rund 4.370 Euro.

Gladbach kassiert auch für Quali-Abstellungen Geld

Sechs Gladbacher Profis mischten bei der Weltmeisterschaft mit: Neben Elvedi waren das Giovanni Reyna, Joe Scally (beide USA), Jens Castrop (Südkorea), Shuto Machino (Japan) sowie Haris Tabakovic (Bosnien-Herzegowina). Alleine das Dabeisein bei der Endrunde bringt den Fohlen circa 836.000 Euro ein. Ein kleines Fragezeichen gibt es laut „rp-online.de“ noch bezüglich des exakten Beginns der Abstellungsphase. Falls diese schon am 25. Mai startete und nicht erst am 1. Juni, würde das einen Nachschlag von etwa 145.000 Euro bedeuten.

Obendrauf zu den Einnahmen aus dem Turnier kommt noch die Kohle für die Quali-Spiele. Hier sammelten die Gladbacher Profis ganze 32 berücksichtigte Einsätze, was die Vereinskasse mit zusätzlichen knapp 89.000 Euro füllt. Für einen unerwarteten Bonus sorgt ein Ex-Borusse: Ko Itakura bestritt zwischen März 2024 und März 2025 elf Qualifikationspartien für Japan, als er noch für die Fohlen spielte. Damit ist er der absolute Spitzenreiter in dieser Abrechnung. Aber auch die Auftritte von Elvedi, Machino, Tabakovic und ebenso Tiago Pereira Cardoso, Kevin Diks, Nathan Ngoumou sowie Grant-Leon Ranos haben zu diesem Betrag beigetragen.

Auch wenn die Gesamteinnahme von 925.000 Euro stattlich ist, gibt es einen kleinen Dämpfer: Bei der WM 2022 in Katar vor vier Jahren fiel der finanzielle Segen noch deutlich größer aus. Seinerzeit konnte die Borussia Einnahmen von circa 1,85 Millionen Euro verbuchen, weil die tägliche Prämie von der Fifa beinahe doppelt so hoch war.

Damit die Kohle aber auch wirklich fließt, ist von den Klubs Eigeninitiative gefordert: Sie müssen sich auf einem Online-Portal der Fifa anmelden. Wer das versäumt, schaut in die Röhre. Die Überweisung ist für das letzte Vierteljahr geplant, wobei der finale Betrag vom dann gültigen Tageskurs des US-Dollars abhängt. (red)