WM keine Priorität? Nationaltrainer streicht Gladbach-Leihgabe – der wehrt sich
Tomas Cvancara (l.) und Julian Chabot beim Spiel von Celtic Glasgow gegen den VfB Stuttgart.
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Sportlich gesehen läuft es für Gladbach-Leihgabe Tomas Cvancara in Schottland richtig gut. Seit er im Januar zu Celtic Glasgow gewechselt ist, hat der Angreifer schon zwei Tore markiert, beide daheim gegen Falkirk sowie Motherwell.
Zum absoluten Matchwinner avancierte er, als er im Pokal-Fight gegen die Rangers vom Punkt eiskalt blieb und sein Team damit ins Halbfinale schoss. Das Ganze passierte im Ibrox-Stadion.
Cvancara-Berater: „Die Erklärung ist völlig irreführend“
Doch während es auf dem Rasen läuft, gibt es abseits davon gewaltigen Zoff – ausgerechnet mit der Nationalmannschaft Tschechiens! Der Hintergrund des Ganzen: Das Team kämpft in den WM-Play-offs um die allerletzte Möglichkeit, bei der Weltmeisterschaft in den Gastgeberländern USA, Kanada und Mexiko dabei zu sein. Am 26. März steht das erste Spiel gegen Irland an. Völlig unerwartet fehlt aber Cvancaras Name auf der Liste der Nominierten.
Nationalcoach Miroslav Koubek lieferte eine brisante Erklärung für diese Entscheidung: Für den Stürmer habe die WM angeblich nicht die höchste Priorität. Das berichtet „Bild“.
Diese Anschuldigung wollte der Stürmer so nicht stehen lassen! Er reagierte prompt und postete auf seinem Instagram-Profil ein Statement seines Beraters David Nehoda, welcher den Nationaltrainer frontal angreift und die Vorwürfe zerlegt: „Die Erklärung für Tomas Cvancaras Nichtberücksichtigung im Nationalmannschaftskader ist völlig irreführend und aus dem Zusammenhang gerissen. Sie steht in keinem Zusammenhang mit dem vollständigen Interview, das vor fünf Wochen mit Celtic TV stattfand. Niemand aus dem Management der Nationalmannschaft hat Kontakt zu Tomas, und das war auch in der Vergangenheit nicht der Fall. Es erscheint mir sehr seltsam, Informationen über einen Spieler und seine aktuelle Situation im Verein ausschließlich aus den Medien zu beziehen. Sollte Tomas den Fans etwa nach nur drei Spielen für Celtic mitteilen, dass die Nationalmannschaft seine Priorität ist? Was soll das denn?“
Eine knallharte Antwort, die die Situation weiter anheizt. Es sieht ganz danach aus, als wären die Türen zum Nationalteam für Cvancara fürs Erste verschlossen – jedenfalls, solange Koubek dort der Chef ist. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.