Abstiegs-Alarm in Gladbach Profis und Polanski warnen: „Müssen jetzt Ergebnisse liefern“
Haris Tabakovic traf spät für Borussia Mönchengladbach in Freiburg, für einen Punkt reichte das aber nicht.
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Bei Borussia Mönchengladbach ist die Laune nach der 1:2-Schlappe gegen den SC Freiburg der Tabellensituation entsprechend im Keller.
Nico Elvedi machte am Sonntag (22. Februar 2026) aus seinem Frust keinen Hehl: „Wir sind sehr enttäuscht.“ Der Schweizer, diesmal mit Kapitänsbinde am Arm unterwegs, zeigte sich überzeugt, dass in Freiburg, „mehr drin gewesen“ wäre.
Gladbach-Profis hadern mit bitterer Niederlage in Freiburg
Die Niederlage sei „sehr bitter“, weil das Team in der Schlussphase noch mal ganz dicht am Punktgewinn war. Die andauernde Sieglos-Serie kratzt am Selbstbewusstsein, aber Elvedi bleibt zuversichtlich, „dass wir bald wieder Spiele gewinnen werden“.
Haris Tabakovic redete ebenfalls nicht um den heißen Brei herum. Sein Fazit: „Insgesamt war das zu wenig.“ Er verlangt, die Mannschaft müsse von Beginn an so auftreten wie in den letzten Minuten, in denen Freiburg plötzlich arg gewackelt hatte.
Speziell kritisierte der einzige Gladbacher Torschütze, dass der Ball zu selten den Weg in die Box findet und die Gegentreffer auf der anderen Seite „so einfach“ kassiert werden. In der Offensive sei man momentan „nicht gefährlich genug“.
In eine ähnliche Richtung zielt Philipp Sander, der sich besonders über das Gegentor zum 0:1 ärgerte: „Diesen Freiburger Einwurf hätten wir deutlich besser verteidigen müssen.“ Um in einer derart kniffligen Partie auf fremdem Platz Zählbares mitzunehmen, muss man solche Standardsituationen konsequent klären.
Trainer Eugen Polanski sprach seiner Truppe den Einsatzwillen nicht ab, machte nach sieben sieglosen Spielen in Folge aber auch deutlich: „Es ist ein Ergebnissport – und die Ergebnisse bekommen wir aktuell nicht.“
Er bemängelte, dass seine Elf vor allem im ersten Durchgang „zu oft um den heißen Brei herumgespielt“ habe, statt Flanken zu schlagen. Die Hereingaben seien „zu spät oder nicht präzise genug“ gekommen, und obendrein kritisiert er eine „keine gute Strafraumbesetzung“.
Bei allen Akteuren ist die Marschroute für die nächsten Herausforderungen identisch. Tabaković unterstreicht: „Wir wissen, wie die Tabelle aussieht und dass wir anfangen müssen zu punkten.“
Für die kommende Begegnung mit Union Berlin fordert Sander, dass man „unbedingt wieder dreifach punkten“ müsse. Polanski fasst es prägnant zusammen: Die Spielweise sei zweitrangig – „wir müssen jetzt Ergebnisse liefern“. (red)
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