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Von Achim Müller, Judith Malter

In Portugal großes Thema Scoutet Gladbach bereits den Hütter-Nachfolger?

Rúben Amorim (l.), Trainer von Sporting Lissabon, an der Seitenlinie im „Etihad Stadium“ während des Champions-League-Duells gegen Manchester City am 9. März 2022. Im Hintergrund ist Pep Guardiola zu sehen. Rúben Amorim ist in die Hocke gegangen.

Rúben Amorim (l.), Trainer von Sporting Lissabon, an der Seitenlinie im „Etihad Stadium“ während des Champions-League-Duells gegen Manchester City am 9. März 2022. Im Hintergrund ist Pep Guardiola zu sehen.

Spielt da ein Trainer-Berater „Doppelpass“ mit den Medien, um seinen Klienten auf dem Markt neu zu positionieren? Oder ist an diesem wilden Gerücht tatsächlich etwas dran?

„O Jogo“, eine der größten Sporttageszeitungen in Portugal, berichtet am Dienstag (19. April 2022) darüber, dass Borussia Mönchengladbach hinter den Kulissen einen möglichen Nachfolger für Trainer Adi Hütter (52) scouten würde.

Rúben Amorim ist der „Julian Nagelsmann“ in Portugal

Dabei soll es sich um Rúben Amorim (37), Coach von Sporting Lissabon handeln. Amorim gilt auf der iberischen Halbinsel als eine Art „Julian Nagelsmann“.

Heißt: Bereits in jungen Jahren hat Rúben Amorim die Trainergilde in seinem Heimatland Portugal aufgemischt. Er wurde 2021 mit Sporting Lissabon Meister. Zudem holte er mit diesem Klub zwei Mal den Ligapokal (2021/2022), dazu einmal den Superpokal (2022).

Bei seiner Trainerstation zuvor, mit dem SC Braga, holte er 2020 den Ligapokal.

Und dieser Trainer, der in der laufenden Champions-League-Saison mit Sporting im Achtelfinale an Manchester City, das von Pep Guardiola gecoacht wird, gescheitert war, soll Thema in Gladbach sein?

O Jogo“ berichtet, Borussia habe den Sporting-Trainer bereits mehrfach von Scouts beobachten lassen. Amorim gilt nicht nur als Taktik-Fuchs, sondern auch als Fußballlehrer, der ein Händchen für junge Spieler hat.

Bei Sporting soll der Stern von Rúben Amorim derzeit nicht mehr so hell leuchten, da der Klub in der Meisterschaft die Mission Titelverteidigung wohl nicht schaffen wird. Tabellenführer FC Porto hat nach 30 Spieltagen neun Punkte Vorsprung.

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Was ziemlich abenteuerlich klingt: Rúben Amorim hat dem Artikel zufolge angeblich eine Ausstiegsklausel in Höhe von 30 Millionen Euro in seinem bis 2024 datierten Vertrag in Lissabon. Angeblich könnte diese aber hinfällig werden, da Sporting selbst eine Veränderung auf der Trainerbank nach dieser Spielzeit in Erwägung ziehe.

Amorim ist ein ehemaliger Nationalspieler aus der Jugendakademie von Benfica Lissabon. Als Mittelfeldspieler stand er bei Benfica lange unter Vertrag, später spielte er unter anderem auch für den SC Braga. Im April 2017 erfolgte das Karriereende.

Anschließend stieg Amorim zum Trainer-Talent auf, das mit dem Meistertitel in Portugal 2021 richtig durchstartete. Mehrere Klubs aus Europa sollen ihn bereits gescoutet haben.

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Sucht Gladbach denn tatsächlich einen neuen Trainer?

Adi Hütter hat in Gladbach noch Vertrag bis 2024 – ohne Ausstiegsklausel. Ein glasklares Bekenntnis zur Borussia hat sich der Österreicher jüngst auf Nachfrage nicht entlocken lassen.

Hütter gilt in Gladbach inzwischen als sehr umstritten, sein erstes Jahr als Chefcoach am linken Niederrhein hat zur bislang schlechtesten Saison der Fohlen-Elf seit über zehn Jahren geführt.

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Nach der peinlichen Niederlage im Derby (16. April) gegen den Erzrivalen 1. FC Köln (1:3) hatten tausende Fohlen-Fans im Borussia-Park „Hütter raus!“ skandiert.

Gladbachs neuer Sportdirektor Roland Virkus (55) hatte vor dem Köln-Derby betont, dass Borussia mit Hütter als Trainer auch in die neue Saison gehen wolle.