Gladbach-Profi aussortiert Auch Stöger fährt nicht mit zur WM
Kevin Stöger am Ball: Für Österreich wird der Mittelfeldspieler bei der WM nicht dabei sein.
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Was für eine bittere Nachricht für Kevin Stöger: Für den Mittelfeld-Akteur von Borussia Mönchengladbach ist die Hoffnung auf ein WM-Ticket geplatzt.
Bis zum Schluss hatte er gezittert, doch am Ende zerplatzte der große Traum. Der 32-Jährige wurde von Nationalcoach Ralf Rangnick nicht für den finalen Kader berücksichtigt.
Ralf Rangnick setzt Stöger nur auf die Warteliste
Dabei hatte sich Stöger erst im März auf der Vereins-Webseite noch total optimistisch gezeigt und die WM als sein großes Ziel ausgerufen. „Ich möchte mich über gute Leistungen auch wieder für die österreichische Nationalmannschaft empfehlen. Vielleicht kann ich mich am Ende doppelt freuen: mit Borussia über den Klassenerhalt und über eine WM-Teilnahme.“
Ein Teil seines Wunsches ging in Erfüllung, denn der Ligaverbleib mit der Borussia war gesichert. Doch die zweite Hälfte seines Traums ist nun ausgeträumt.
Rangnick verkündete am Montagnachmittag (18. Mai 2026) in Wien die Fakten und präsentierte seinen 26-köpfigen Kader für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko – Stögers Name fehlte. Dem Gladbach-Spieler bleibt nur ein Platz auf der Warteliste, gemeinsam mit 14 anderen Akteuren.
Eine herbe Enttäuschung für den Linksfuß, der im August 33 Jahre alt wird. Es war vermutlich seine finale Chance, bei einer WM als Aktiver dabei zu sein. Sein letzter Einsatz für Österreich datiert vom 23. März 2025, als es eine 0:2-Niederlage in Serbien gab. Das berichtet „bild.de“.
Dabei hatte er sich bei den Fohlen zuletzt durchaus empfehlen können. Stöger stand in acht der vergangenen zehn Bundesliga-Partien in der Anfangsformation, auch wenn ihm dabei nur ein Scorerpunkt gelang.
Diesen erzielte er mit einem Traum-Freistoß aus 25 Metern beim entscheidenden 2:0-Erfolg zu Hause gegen St. Pauli. Offen bleibt nun seine persönliche Zukunft am Niederrhein. Sein Arbeitspapier ist zwar bis 2027 gültig, doch ein Verbleib ist keineswegs sicher.
In seiner Laufbahn war er noch nie mehr als zwei Saisons bei einem Club – das nächste Jahr wäre sein drittes für die Borussia. (red)
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