Bolin da, Mohya raus? Gladbach-Coach beantwortet heikle Zukunfts-Frage
Wael Mohya und Kevin Stoeger mit weiteren Spielern.
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Borussia Mönchengladbach hat am Montag kurz vor Toresschluss zugeschlagen und den schwedischen Nationalspieler Hugo Bolin (22) unter Vertrag genommen.
Coach Eugen Polanski (39) zeigt sich angetan vom neuen Mann und charakterisiert ihn mit den Worten: „der sehr umtriebig ist, der viel Torgefahr ausstrahlt.“ Für den Verein sei diese Verpflichtung ein Gewinn.
Eugen Polanski über Mohya: „Das dürfen wir auf keinen Fall machen“
Aber die Verpflichtung des zweimaligen Nationalspielers sorgt auch für eine offene Frage: Welche Perspektive hat jetzt das Mega-Talent Wael Mohya (17)?
Gladbachs jüngster Bundesliga-Profi aller Zeiten hatte bei seinen ersten Auftritten für Furore gesorgt, musste aber kürzlich gegen Stuttgart (0:3) und auch in Bremen (1:1) die komplette Spieldauer zuschauen. Mit Bolin gibt es nun einen weiteren Rivalen für seinen Platz im Angriff.
Heißt das, das Top-Talent muss sich nun hinten anstellen? Polanski lieferte eine glasklare Ansage: „Nein, überhaupt nicht.“ Der Fohlen-Coach macht deutlich: „Das dürfen wir auf keinen Fall machen.“ Der Deal sei stattdessen eine notwendige Maßnahme nach der Verletzung von Robin Hack gewesen, um auf alles vorbereitet zu sein. Das berichtet „bild.de“.
Polanski unterstreicht, der Neuzugang sei „mit Sicherheit nichts gegen Wael“ und verspricht, dass dieser seine Spielzeit erhalten wird.
Die Realität wirft aber zunächst andere Schatten voraus: Spielzeit war für Mohya zuletzt Mangelware. Über den kompletten Januar kam das Ausnahmetalent in fünf Bundesliga-Begegnungen auf magere 74 Minuten. Das ist für die Entwicklung eines derart jungen Akteurs viel zu wenig, da konstante Spielpraxis in diesem Alter das A und O ist.
Wäre es also eine Option, dass Mohya demnächst wieder in der U19 oder der U23 zum Einsatz kommt, um Minuten zu sammeln? Polanski bevorzugt eine andere Lösung: „Im besten Fall bekommt er die Spielzeit bei uns.“ Ein Abstecher zu den Junioren sei organisatorisch kompliziert, weil die U23 häufig parallel zu den Profis antritt. Trotzdem sichert der Trainer zu: „Aber natürlich müssen wir das auf jeden Fall im Auge behalten.“ (red)
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