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Von Hannah Gobrecht

Vorsprung auf Schalke fast weg Borussia noch im Winterschlaf

Konsternierte Gladbacher müssen den Schalkern beim Jubeln zusehen.

Konsternierte Gladbacher müssen den Schalkern beim Jubeln zusehen.

Gelsenkirchen - Autsch, das tut den Fohlen weh. Borussia hat den Rückrunden-Auftakt gehörig versemmelt! Die Rose-Elf unterliegt auf Schalke beim NRW-Kracher mit 0:2, aus fünf Punkten Vorsprung werden zwei.

Nach einem torlosen Remis zur Pause brannten die Knappen nach dem Seitenwechsel ein kurzes Feuerwerk ab, das am Ende locker ausreichte, um Gladbach zu bezwingen. 

„Es ist ein verdienter Sieg für Schalke 04. Sie sind mehr gelaufen, mehr gesprintet und haben besser Zweikämpfe geführt. Wir haben uns gefühlt mehr mit Problemen auseinandergesetzt und dadurch die Überzeugung verloren“, sagte Gladbach-Coach Marco Rose. „Jetzt fahren wir nach Hause und werden das aufarbeiten.“

Dabei hatte der Trainer die volle Offensiv-Power aufs Feld geschickt. In vorderster Reihe stürmten Herrmann, Plea und Thuram. Direkt dahinter wurden sie vom Ex-Schalker Embolo unterstützt. Hinten ersetzte Jantschke den angeschlagenen Elvedi, Kapitän Stindl saß nur auf der Bank.

Yann Sommer verhindert frühes 0:1

Beide Teams begannen die Partie mit offenem Visier. Die Folge: Zunächst Rambazamba in der ausverkauften Arena! Schalke-Stürmer Gregoritsch kam per Direktabnahme freistehend zum Abschluss. Und der war gefährlich! Sommer parierte das erste Mal stark und verhinderte den frühen Rückstand.

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Gladbach probierte es ebenfalls, doch bedrohlich wurde es im königsblauen Strafraum nicht. Raman erwischte die Borussen-Abwehr kurzzeitig im Winterschlaf, Sommer konnte das Eins-gegen-eins aber für sich entscheiden. Mit ansehnlichem Fußball taten sich beide beim Fehlpass-Festival weiter schwer.

Einer war immer wieder mittendrin: Winter-Zugang Gregoritsch, der einen Kopfball von Thuram von der Linie kratzte und mit dem Pausenpfiff nur knapp am Kasten von Sommer vorbeiköpfte.

Rein in Durchgang zwei: Gregoritsch spielte Serdar in zentraler Position frei, der nahm in aller Ruhe Maß und schlenzte den Ball aus 18 Metern in die untere Ecke. Sommer machte sich lang, war chancenlos. Schalke vorne, 1:0 (48.)!

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Und dieser Treffer zeigte Wirkung: Vollgas bei den Knappen, Wackelbeine bei Gladbach. Serdar schickte Raman, der bediente Gregoritsch, 2:0 nach 58 Minuten. Die blau-weiße Party in der Arena nahm ihren Lauf. Eine richtige Antwort hatte die Rose-Elf nicht parat. Vorne bekam sie weiterhin nicht viel auf die Kette. Einen Fernschuss von Thuram entschärfte Schubert, der sein Tor bis zum Ende sauber hielt.

Das Jahr 2020 hat für die Borussen, die durch die Niederlage am Wochenende auf Platz drei zurückfallen können, mit einem Rückschlag begonnen.

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