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Ernstfall bei Borussia Gladbach-Held vor Abgang? Dieses Torwart-Juwel soll kommen

Kevin-Prince Boateng, Stevan Jovetic, Tjark Ernst auf der Bank

Kevin-Prince Boateng, Stevan Jovetic, Tjark Ernst auf der Bank

Manager Rouven Schröder (50) und Trainer Eugen Polanski (40) hatten eigentlich einen festen Plan: Moritz Nicolas ist die unumstrittene Nummer eins für die Zukunft bei Borussia Mönchengladbach.

Allerdings hat seine fantastische Spielzeit, mit der er den Fohlen den Verbleib in der Liga sicherte, andere Vereine auf den Plan gerufen. Der Torhüter rückte durch seine 13 Partien mit weißer Weste sowohl in Deutschland als auch im Ausland in den Fokus.

Moritz Nicolas hat vier Angebote

Jetzt sollen ihm anscheinend vier handfeste Offerten vorliegen: eine aus der höchsten deutschen Spielklasse, eine vom Absteiger Wolfsburg – die für ihn kaum infrage kommen dürfte – und jeweils ein Angebot aus Spanien und England.

Falls einer der Interessenten Borussia ein Angebot um die 15 Millionen Euro unterbreitet, könnten die Verantwortlichen ins Grübeln kommen. Rouven Schröder hat für dieses Szenario aber schon einen Plan B in der Schublade und einen potenziellen Ersatzmann im Visier.

Der Auserwählte soll Tjark Ernst (23) sein, der als eines der Top-Talente auf der Torwartposition in Deutschland gilt und aktuell für Hertha BSC spielt. Das berichtet „bild.de“.

Ernst, dessen Vater Thomas Ernst (58) früher selbst in der Bundesliga im Tor stand, genoss seine fußballerische Ausbildung in Bochum und machte bei Hertha zuletzt enorme Fortschritte. Bei seinen 97 Einsätzen für den Hauptstadtklub blieb er ganze 24 Mal ohne Gegentreffer. Hinzu kommen 16 Auftritte für die DFB-Juniorenteams. Ein Wechsel im Sommer scheint beschlossene Sache, auch wenn sein Arbeitspapier in Berlin noch bis 2027 gültig ist. Die Berliner wären bei einer Ablöse von fünf Millionen Euro offenbar bereit, ihn abzugeben.

Der Haken für die Borussia: Schröder ist im Werben um Ernst nicht allein und womöglich etwas spät dran. Mit Feyenoord Rotterdam und Celtic Glasgow gibt es namhafte Konkurrenz, die den agilen Keeper ebenfalls verpflichten möchte. Allerdings könnte der Draht nach Berlin noch aus einem weiteren Grund glühen.

Denn auch Abwehrspieler Linus Gechter (22), der als stark im Zweikampf und im Spielaufbau gilt, war schon ein Thema am Niederrhein. Eine erste Annäherung scheiterte aber an den Gehaltsvorstellungen des Spielers, woraufhin Schröder stattdessen Jan Leszczynski (19) aus Polen holte. (red)

Die Personalie Gechter ist aber offenbar noch nicht endgültig ad acta gelegt – und der mögliche Ernst-Fall im Gladbacher Tor ebenso wenig. (red)