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Polanski-Kredit schwindet Brisantes Gladbach-Duell könnte zum Trainer-Endspiel werden

Eugen Polanski vor einem Spiel von Borussia Mönchengladbach.

Eugen Polanski kämpft bei Borussia Mönchengladbach gegen eine Ergebnis-Krise an.

Der Saison-Endspurt in der Bundesliga wird am Niederrhein zum Nervenkrimi! Borussia Mönchengladbach steckt tief in der Krise, nach einer Serie von sechs Partien ohne Sieg droht der Absturz auf den Relegationsrang 16.

Eine erste Maßnahme hat Trainer Eugen Polanski (39) schon ergriffen und den freien Veilchendienstag für seine Mannschaft gecancelt. Trotz dieser sportlichen Misere muss der Coach aber aktuell nicht um seinen Posten bangen. Selbst ein weiterer Rückschlag am Sonntag (15.30 Uhr) in Freiburg würde daran offenbar nichts ändern.

Gladbach braucht schon bald einen Ergebnis-Umschwung

Nach der herben 0:3-Pleite in Frankfurt hat die Chefetage die Lage genauestens unter die Lupe genommen. Das Resultat der Besprechung: Ein schnelles Ultimatum für Polanski wird es nicht geben, da sind sich Sportchef Rouven Schröder (50) und die Geschäftsführer Stefan Stegemann (62) und Markus Aretz (59) einig.

Die Begründung: Trotz der miesen Resultate sehen sie erkennbare Fortschritte. Man lässt sich nicht davon blenden, dass momentan noch fünf Teams in der Tabelle hinter der Borussia stehen. Das berichtet „Bild.de“.

Als Pluspunkte wurden unter anderem die starke erste Hälfte beim 1:1 gegen Bayer Leverkusen sowie die mutige Vorstellung in Frankfurt (20:12 Torschüsse) gewertet – zwei Top-Klubs aus der Königsklasse.

Ein Freifahrtschein ist diese Rückendeckung aber auf keinen Fall. Es gibt eine deutliche Deadline, bis wann der Umschwung geschafft sein muss. Denn bevor der Gang in die Zweite Liga droht, würde die Borussia trotz klammer Kassen nochmals eingreifen. Und hier kommt ausgerechnet das brisante Derby ins Spiel.

Zwei vorentscheidende Partien in der Bundesliga stehen für Polanski vor der Länderspiel-Unterbrechung Ende März auf dem Programm. Erst kommt es am Freitag, dem 13., zum Duell mit St. Pauli, bevor nur acht Tage darauf das explosive Derby beim 1. FC Köln folgt. Diese beiden Spiele werden zum ultimativen Härtetest, falls sich die Krise nicht schon vorher dramatisch verschärft.

Eine glasklare Ansage an den Coach und das Team gab es bereits von Rouven Schröder. Wegen der Pleite in Frankfurt bleibe eine Partie weniger, um die Kehrtwende zu schaffen. Zwar war dem Team mehr Mut anzumerken, am Ende ließ sich Borussia von der SGE aber mehrfach entscheidend überrumpeln. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.